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Foto Quarz-Doppelender Bleiwäsche Sauerland ?
kraukl:
Hallo Peter,
zu deiner Frage:
Ja, denn es handelt sich bei diesen Suttroper Quarzen (benannt nach dem Ort Suttrop),
um idiomorphe Quarzkristalle (Doppelender) in Calcit-Dolomit-Gängen sowie Schlotten der
devonischen Massenkalke am Nordrand des Rheinischen Schiefergebirges, die um Warstein,
Kallenhardt, Suttrop, Bleiwäsche usw häufig abgebaut wurden und noch werden.
Sie bildeten sich aus hydrothermalen Lösungen während der variszischen Gebirgsbildung und
kommen auch heute noch ab und zu in den Steinbrüchen und bei Geländearbeiten vor.
Gruß und Glückauf
Klaus
Rudolf:
Nicht besonders gut fotografiert, aber mit Bleiglanzeinschluss.
heli:
Nur noch als Anmerkung:
Frage: Fundort ist die Bleiwäsche bei Kallenhardt. Darf man die Quarze trotzdem als Suttroper Quarze bezeichnen ?
Kallenhardt ist ein Stadtteil von Rüthen (östlich Warstein) und Bleiwäsche gehört zu Bad Wünnenberg.
Liegt etwa 25 km Luftlinie auseinander (etwa halbe Stunde mit dem Auto).
Rudolf:
Heli@
--- Zitat ---Frage: Fundort ist die Bleiwäsche bei Kallenhardt. Darf man die Quarze trotzdem als Suttroper Quarze bezeichnen ?
--- Ende Zitat ---
Schreib doch einfach: Quarz Doppelender aus Suttrop bzw aus Bleiwäsche. Zumal die aus Bleiwäsche ja farblich ganz anders sind als die aus Suttrop.
Der Auf dem Bild ist aus Radlinghausen, in der Nähe von Brilon.
jürgen lange:
Hallo zusammen,
"Kallenhardt ist ein Stadtteil von Rüthen (östlich Warstein) und Bleiwäsche gehört zu Bad Wünnenberg.
Liegt etwa 25 km Luftlinie auseinander (etwa halbe Stunde mit dem Auto)."
Suttrop ist Ortsteil von Warstein. Suttrop und Kallenhardt sind etwa 5 km voneinander entfernt.
Namensgeber waren die Quarze vom Reitplatz in Suttrop. Dort am Reitplatz ist das Sammeln natürlich tabu. Der Reitplatz selbst wurde wohl mit Fremdmaterial meterhoch aufgefüllt, wie mir die Schwiegerfamilie erzählt. Es gibt immer wieder um den Reitplatz herum Stoßhaufen von Maulwürfen, die mit kleinen Quarz-Doppelendern aufwarten. Auch in den Karstschloten der umgebenen Steinbrüche, auf Wegen etc. konnte man immer wieder fündig werden in den '80 er Jahren.
Leider kann ich nichts zum aktuellen Stand beitragen, da ich nur noch Stundenweise pro viertel Jahr in Warstein bin und kaum Zeit finde.
Viel Glück Jürgen Lange
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