Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia > Erledigte Diskussionen - Bilder

Stibnit, Calzit, Dolomit

<< < (2/3) > >>

geomueller:
Bei der Fundortangabe hat aber jemand genau die Angaben aus der Bergbaumonographie Schlema-Alberoda abgeschrieben ;) Nächste Woche treffe ich den Hiller Axel, da werde ich ihm mal das Bild vor die Nase halten und ihn fragen ob es in der Lagerstättensammlung oder anderen Sammlungen Belegmaterial von Antimonit aus Schneeberg-Schlema-Alberoda gibt, ich glaube es nicht. Die Bergbaumonographie Schlema-Alberoda bezieht sich größtenteils nur auf eine Veröffentlichung von 1860 und im Lapisdoppelheft 7/8 2005 (Schneeberg) versieht man das Mineral mit einem Fragezeichen. Auch im Städtischen Museum Zwickau, die eine ausgezeichnete Schneeberg-Sammlung haben, ist mit kein Antimonit bekannt. Wenn es wirklich solche Funde wie abgebildet gegeben hätte, wäre das bekannt. Ich bleibe dabei, das Stück ist mit Sicherheit nicht aus Schneeberg.

Gruß Jürgen

felsenmammut:
Glück Auf!

Vielleicht stimmt ja der Fundort, aber bei der Mineralbestimmung müsste man nochmal nachhaken.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

stoanklopfer:

--- Zitat von: felsenmammut am 28 Mar 16, 19:57 ---... aber bei der Mineralbestimmung müsste man nochmal nachhaken....
--- Ende Zitat ---

 ???

raritätenjäger:
Hallo,

bei dem Stück wäre ich auch skeptisch, wie bei eigentlich allem, was ich bisher an "Antimonit" gesehen habe, der aus Schneeberg oder Schlema stammen soll. In meiner Sammlung befindet sich eine kleine Probe mit schwarzen glänzenden Nadeln auf Arsen von der 371, das soll angeblich auch Antimonit sein. Wo ich das Ding her habe, weiß ich nicht mehr. Optisch kann das auch Bismuthinit oder sonstwas sein.

Die Angaben von Müller (1860) zu Schneeberger Vorkommen finden etwa im Frenzel auch keinen Niederschlag mehr. Das oben gezeigte Stück würde natürlich zu den ominösen Neufunden im Bereich des Neujahr Spates passen. Aber ich weiß nicht, in dieser Kristallqualität? Gut, es ist das ein oder andere unter dem Mantel des Schweigens verborgen geblieben und nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Aber dass von solchen Funden nun gar nichts bekannt wurde, glaube ich auch nicht. Bei derartigen Stufen, die so gar keine charakteristische Matrix, Begleitminerale oder ähnliches haben, wär ich prinzipiell vorsichtig. Zudem, wenn´s so vergleichsweise blank und frisch aussieht. Das ist wie mit den großen blauen oder grünlichen "Kristallklötzern" aus Fluorit, die angeblich ganz sicher aus Johanngeorgenstadt sind und solchem Krempel mehr. Vielleicht stimmen ja ein oder zwei Sachen unter solchen "Verdächtigen", aber ich lass da immer lieber die Finger von.

Gruß
Andreas

Mineralienbernd:
Hallo an alle!
Die Angaben zu diesem Stück wurden nicht abgeschrieben sondern bei der Vorlage bei Axel Hiller von ihm angegeben und durch mich notiert. Da ich selbst skeptisch war, habe ich das Stück zu ihm mitgenommen. Beim Erwerb erhielt ich nur die Fundortangabe "Schlema"!!! Leider habe ich auch kein Vergleichsmaterial und kenne auch Niemanden, der mir da weiter helfen könnte. Für sachliche Diskussion bin ich daher sehr dankbar. Mir liegt es fern, die Qualität des Mineralienatlas durch falsche oder fehlerhafte Angaben zu senken. Deshalb nochmals meine Bitte, konstruktive Vorschläge zur genaueren Verifizierung des Stüfchens bzw. des Fundortes zuzusenden. Zur Frage nach der Größe des Stüfchens kann ich derzeit leider keine genaueren Angaben machen, da ich bis mindestens 27.04. nicht nach Hause komme. Aufgekittet ist es in einer kleineren Plastikdose von ca. 4 x 3 cm.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln