Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición > Themen zu Schlackenmineralien und -fundstellen, Verhüttungsprozesse etc.

Rennofenversuche

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MK:
Hallo,

hier noch eine Webseite, auf der etwas (ab Seite 3 ) zu einem nachgebauten Rennofen und der damit durchgeführten Eisenverhüttung beschrieben wird:
http://www.fu-berlin.de/presse/publikationen/fundiert/2014_02/14_Eisen/index.html
Eventuell kann auch hier ein Kontakt mit dem Wissenschaftler helfen.

Viel Erfolg bei Deinen weiteren Versuchen! Das Thema ist wirklich interessant.
Grüße
Markus

Draugr:
Hallo MK,
ja das sieht doch schon mal nach etwas aus.
Der Herr Brumlich sagt mir auch was, habe also schon von ihm gehört.
Interessanterweise muss ich nun aber auch sagen, das wir unseren "Ulf" auch in
der Bauweise des Typ „Glienick“ gehalten haben, bzw nach dessen Archäologischen Funden.
Umso schöner wäre es dann, wenn erst der kleine ("Tamara") funktioniert und im Anschluss
auch unser ca. 2m großer "Ulf". Es wäre echt schade, wenn wir Ressourcen reinkippen und nicht weiter als
Schlacke wieder rausholen :/
Aber danke für den Artikel, hab ihn mir mal abgespeichert :)

Kupperdroll:
Morjen,Tom!

Ich habe mich auch nochmal belesen müssen und deine Beschreibung eures Versuches.Meines erachtens,und da gebe ich Fabian99 recht,war die erzielte Temperatur einfach zu hoch.Vielleicht solltet ihr auch mal über die Korngröße des Erzes nachdenken.Oft wird ja bei den Beschreibungen von Pulver gesprochen.Dann darf aber wiederum die Kohle nicht zu grobkörnig sein,weil dann der "Wind",so wird die Luftzufuhr genannt,das Erz zur Gicht herausbläst.Ich würde auch das Mischungsverhältnis anders wählen:Kohle:Erz=3:1 oder mehr,müßte man ausprobieren.

So haben eben die Altvorderen auch ,vielleicht Jahre,probiert,bis ein brauchbares Ergebnis vorlag.

Hier mal noch ein paar Links:http://www.b22.de/rennofen/Der_Rennofen.html
                                              http://www.messerforum.net/showthread.php?36825-Rennofen-in-Witten
                                              http://www.messerforum.net/showthread.php?103121-1-Rennofen-mit-Koks-betrieben
                                              http://www.gut-steinhof.de/Bilder/Rennofen%20Projekt.pdf
                                               https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Rennofen?lang=de&language=german

Ich wünsche Euch viel Erfolg,gutes Gelingen uuund noch mehr Geduuuuld!!

MfG

Draugr:
Guten Morgen Kupperdroll,
Du meinst auch anhand der Beschreibung, dass die Temperatur zu hoch ist, wenn die Erze angeschmolzen und zusammengepappt sind? Waren grau und sehr brüchig gewesen.
Oder wie darf ich das verstehen? Habe mir auf jedenfall mal vorgenommen heute nochmal Bilder zu schießen von der letzten Schlacke bzw Erzreste?
Dann sieht man mal was genau ich meine.
Desweiteren habe ich mir auch noch vorgenommen, die Erze und Kohle noch feiner zu stampfen.
Mal schauen, aber warscheinlich könnt ihr mir hier aufgrund der Fotos eh bessere Auskunft geben.

Bis später und vielen Dank!

Fabian99:
Hallo,

der Rennofen unterscheidet sich vom Hochofen in mehreren Punkten:
- Die Reduktionsarbeit wird ausschließlich vom CO geleistet.
- Das Eisen schmilzt nicht, dadurch wird der C-Gehalt gering gehalten und es entsteht schmiedbares Eisen.

Das Erz was zu mit Carjuna könnte Kiruna sein. Das ist dann ein Magnetit. Nach meinen Gesprächen mit Rennofen-Leuten geht der naja. Wenn du feiner stampfst kommst du bald in den Bereich des Ausblasens.

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