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Uricit vom Schneckenstein ?
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uwe:
Bei mindat hat ein user eine Anfrage betreffs eines Fundes von Uricit mit Fundort Schneckenstein, Sachsen gestellt. Er beschrieb die Matrix als Greisen mit Topas und Ilmenorutil, also vermutlich vom Felsen bzw. aus dem Boda-Tal und nicht vom Wismutschacht. Das organische Mineral Uricit gehört sicherlich nicht zur primären Paragense des Topas-Greisen. Zur Zeit wird herumgerätselt, wie das entstanden sein könnte oder ob es eher Gips ist. Letzterer wäre natürlcih auch eine Sekundärbildung.
Was ist Eure Meinung? Die Orginaldiskussion kann bei mindat.org unter "Message board", "How to" und dann unter "Identity Help" verfolgt werden. Was es so nicht alles im Erzgebirge bzw. Vogtland geben soll ;).
Gruß
Uwe
alfredo:
Gibt es denn irgendwo auf der Welt eine Fundort wo noch kein Sammler gepinkelt hat?
In Dürrezeiten könnte mann wahrscheinlich Uricit auf die Artenlisten von tausende Fundstellen schreiben ;D
Haubi:
Ich kann mich auch entsinnen, im Uferbereich des kleinen Tümpels neben der Straßenkehre oberhalb der Fundstelle am Bodabach in den 1980er Jahren typisches Schneckensteinmaterial mit hübschen kleinen Topasen gesammelt zu haben. Viel Spaß hat das aber nicht gemacht, denn mitten durch die kleine Fundstelle sickerte ein Rinnsal ungeklärter Abwässer mit entsprechend "strengem" Geruch aus der südlich oberhalb gelegenen Wohnsiedlung am Schneckenstein in den Teich. Eine rezente Bildung von Uricit erscheint mir damit durchaus denkbar.
Grüße von Haubi
Uwe Kolitsch:
Alfredo: alle Uricite, die ich kenne bzw. analysiert habe, sind offensichtlich aus Vogelexkrementen entstanden.
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