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Frage zu Astrolith???

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Günter Blaß:
Hi Uwe,

falsch verstanden, natürlich kann jeder seine Mineralstufen mit Varietätsnamen oder auch sonst wie benennen.
Nur ist es keine Erbsenzählerei wenn ich sage:" Astrolith ist kein Mineral bzw. ist als Mineral diskreditiert sondern eine Varietät des Minerals Muskovit!". Mineralogie ist eben eine exakte Naturwissenschaft, da ändert auch der Mineraliensammler nicht dran.
Gruß
Günter

uwe:
Hallo Güther,

habe mich vielleicht etwas zu hart ausgdrückt.

Obwohl Mineralien- bzw, Fossiliensammler naturwissenschaftlich wesentlich mehr interessiert sind als beispielsweise Sammler von Figuren aus Überraschungseiern, ist bei den meisten Sammlern der naturwissenschaftliche Aspekt zweitrangig. Systematiksammle machen da zwar eine Ausnahme, aber als Mineraliensammler bin ich bestrebt, von meinem Sammelgebiet möglichst die typischen, seltenen (natürlich auch die schönsten  ;D) Minerale oder deren spezielle Ausbildungsarten zu besitzen.

Da gehören eben auch die Minerale dazu, deren Selbsständigkeit diskretitiert wurde. Da schreibe ich schon auch den alten, diskretitierten Namen auf die Karteikarte.

Also wenn jemand "Astrolith" sagt oder schreibt, weiß man eher was gemeint ist, als wenn man "nur" Muskovit sagt.

Gruß
Uwe

 

geomueller:
Vielleicht habe ich mich etwas unglücklich oder unklar ausgedrückt, natürlich weis ich das Astrolith kein eigenständiges Mineral ist sondern eben eine Varietät des Muskovit. Dabei sollten wir es nun mal belassen. Trotzdem ist festzuhalten, dass eben genau diese Varietät in dieser Ausbildungsform des Muskovit nur in diesem Steinbruch und dort auch nur in einem sehr kleinem Bereich vorkommt. Das ist es schließlich was den Astrolith so besonders und auch bei Sammlern so begehrt macht.

Gruß Jürgen

Conny3:
Hallo,

gerade auch die alten Lehrer wußten diesen Muskovit interessant zu beschreiben. Das ist in einer älteren Literatur auch nachzulesen (und wurde durch diese Literatur zumindest im Atlas wieder bekannt).Leider wird diese wichtige Literatur auch nicht in dem LAPISartikel erwähnt (3/2006). Sie war für die Wiederentdeckung des "Astrolithfundpunktes" sehr wichtig. Siehe Geologisches Wanderbuch für den Greizer Kreis von Oberlehrer Macht (1927), S. 94/95: Beschreibung des "Astrolihbruches" und hier im Forum.

Das wollte ich hier noch mit erwähnt haben.

https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,2187.msg184927.html#msg184927

https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,1494.msg83873.html#msg83873

Gruß Conny

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