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Autor Thema: Stinkspat von Schlema?  (Gelesen 8527 mal)

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Offline seisteff

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Re: Stinkspat von Schlema?
« Antwort #15 am: 27 Jul 16, 22:52 »
Glück auf

Den möchte ich euch noch mal zeigen! Schlema, Oder?

Das ist mein schönstes Fundstück von dieser Aktion nach dem Säubern! Hier auch noch mit anderen Mineralien bzw. Erzen.

Grüße seisteff

Offline seisteff

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Re: Stinkspat von Schlema?
« Antwort #16 am: 29 Jul 16, 00:37 »
Glück auf

Ich wollte diesen Beitrag eigentlich beenden, aber wie das so ist, einmal Blut geleckt….
Heute noch mal draußen gewesen, “Waldweg dritte Ecke rechts” (kein Witz) das ist für mich wie ein 6er im Lotto.
Uraninit, (Pechblende)

Grüße seisteff


Offline Steiger

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Re: Stinkspat von Schlema?
« Antwort #17 am: 29 Jul 16, 20:22 »
Magnetit kann durchaus von der Gegend um Schlema, Geyer bis Annaberg vorkommen. Da dort auch Magetitbasalte siehe Scheibenberg sind. Stinkspat ist es definitiv. Stinkspat kommt oft in der nähe von Uranmineralen vor. Strahlt sehr schwach Gamma und unterscheidet sich minimal vom natürlichem Strahlungsniveau. Hab selbst reichlich auf den Halden um Marienberg, Wolkenstein und Seiffen gefunden zusammen mit Granit und Autunit bis Zeunerit. Aber Magnetite war auf diesen Fundstellen nicht zu finden.

Offline seisteff

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Re: Stinkspat von Schlema?
« Antwort #18 am: 30 Jul 16, 00:31 »
Glück auf

Hallo Steiger, Danke für deine Antwort! Zwecks Stinkspat!

Das hier “vorher oben” gezeigte Stück ist aber 100% kein Magnetit, es strahlt aber wie die “Sau“. Was da jetzt die Pechblende ist weiß ich auch nicht so genau. (Ich dachte alles)

Ich habe mich bis jetzt noch nicht groß mit U-Mineralien beschäftigt, aber eins hab ich schon beim Suchen mitbekommen, nicht alles was aussieht wie Pechblende ist auch welche.
Im Gegenteil die Pechblende ist unscheinbar, ohne Geigerzähler würde ich als “Laie” vermutlich immer die falschen Steinschen einsammeln. Ich hatte bis jetzt auch fast nur Bilder als Grundlage, aber die sind fernab von der Realität wie sie z.B. auf einem Waldweg rum liegen. Deshalb würde ich behaupten ohne Hilfsgeräte kann man die Pechblende nicht erkennen. Was sie dann auch gefährlich macht.

Grüße seisteff


Offline Steiger

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Re: Stinkspat von Schlema?
« Antwort #19 am: 30 Jul 16, 00:46 »
Glück Auf Seisteff!
Dein Bild ist definitiv ein schönes Stück Pechblende. Sowas auf nem Weg.  ;D
Kaum verwittert sogar. Ja, geb dir vollkommen recht, dass man ohne GM-Zähler kaum was findet. Gerade bei uns in Seiffen erkennt man die teils Verwitterten Uranocker, Pechblendestücke und Autunite und Heinrichitartigen Minerale kaum. Aber Nachts, wenn man mal zu nem Uranschurf geht mit ner UV Lampe, hab ich echt meinen Augen kaum getraut.  :o
Der erste oberste Beitrag war zu dem aller, aller ersten Beitrag dieses Gespräches gemeint. Sorry, wenn dass falsch zum Ausdruck gekommen ist.

Gruß Steiger

 

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