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Septarie

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Reinhold:
Hallo,
ich vermisse eine rundliche Form trotz "Bruchstück". Die Seitenansicht würde Klärung bringen.
Für mich Trockenrisse.
Sind von der Fundstelle Septarien bekannt?

Glück Auf
Reinhold

stoanklopfer:

--- Zitat von: Detlef am 20 Aug 16, 20:04 ---Sandstein ist mir aus dem Winterberg nicht bekannt.
....
--- Ende Zitat ---


--- Zitat von: stoanklopfer am 21 Aug 16, 07:38 ---Bitte den Bildtext lesen: "ein 15 cm großes Bruchstück einer Septarie aus den Tonschiefer- und Grauwackeschichten die am Nordrand des Steinbruches anstehen; Steinbruch Winterberg; Bad Grund".
--- Ende Zitat ---

Ist Grauwacke kein Sandstein?

Auf den Bildern sehe ich eine Wechsellagerung von Sandstein-(Grauwacken-)bänken mit Tonschiefern. Aber ich kann mich auch irren.

Harzsammler:
Auf den Fundstellenbildern sieht man wie die Septarie in Situ in den Tonschieferlagen eingebettet war. Und ja, Grauwacke ist ein Sandstein.

@Reinhold - müssen Septarien immer rund sein? Für mich ist eine Septarie dann eine Septarie wenn so ein Stück in "Septen" zerlegt ist.
Das unterscheidet Septarien u.a. von Konkretionen.
Und eine Seitenansicht von dem Stück ist vorhanden seit ich das Bild hochgeladen habe. Bitte auf das Bildsymbol klicken...

Grüße,
Michael

Sebastian:
Ich meine beide haben recht. Hier ist eine Konkretion zu sehen. Die allerdings Trockenrisse zeigt. Laut Atlas Nennt man das dann Septarie. Entstehung und aussehen spricht dafür. Wo ist das Problem bei euch?
Gruß Sebastian

Reinhold:
Hallo Michael,
Septarien sind linsenförmige oder knollige Kalkkonkretionen in karbonatischen Gesteinen (Kalk-Tone), welche im Inneren durch Austrocknung bedingt, meist radiale Schrumpfungsrisse aufweisen. Sie entstehen durch lokale Anreicherung von Calciumkarbonat infolge Zersetzung organischer Substanzen. In ihrem Inneren sind sie von Austrocknungs-, bzw. Schrumpfungsrissen durchzogen. Häufig scheiden sich in diesen Rissen Mineralien wie Calcit (Septenbildung), aber auch Siderit, Pyrit, Baryt oder Quarz ab. Im Zentrum von Septarien findet sich sehr häufig ein Nucleus aus ursprünglich organischem Material.(aus Mineralienportrait/ Calcit/Septarien von Peter Seroka).

Herzlichen Glückwunsch zum Fund einer tafeligen Septarie.
Glück Auf
Reinhold

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