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Kupferschieferbergbau im Mansfelder Land
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nwsachse:
Hallo,
Als Bildunterschrift wäre besser: Kupferschieferbergbau in der Sangerhäuser Mulde
Jörg N.
Collector:
Hallo Jörg
danke für Deinen Hinweis.
Ich werde die Bildunterschrift nicht ändern.
Der Begriff Mansfelder Land ist über 800 Jahre alt und findet sich als solcher in unzähligen Publikationen zum Thema Kupferschieferbergbau. Selbst zu DDR-Zeiten war Mansfelder Land ein feststehender Begriff (s.u.)
Und Sangershausen wie auch Nienstedt sind Teile des Mansfelder Landes.
Zitat in Wikipedia:
Nahe dem Industriegebiet Halle-Leipzig gelegen und dem industriell geprägten Bezirk Halle zugehörig, war das Mansfelder Land Bestandteil des bedeutendsten industriellen Ballungszentrums der DDR. Vor allem der Kupferschieferbergbau und die Verhüttung des Kupfers und seiner Begleit-Metalle hatten daran Anteil. Alle kupferfördernden, be- und verarbeitenden Betriebe der gesamten DDR waren unter dem Dach des Mansfeld-Kombinats „Wilhelm Pieck“ zusammengefasst, das auch die Mansfelder Bergwerksbahn betrieb. Davor war es die Mansfeld AG für Bergbau und Hüttenbetrieb.
Literatur
• Britta Schulze-Thulin: Mansfelder Land und Unteres Saaletal. Wanderführer für Mitteldeutschland, Band 3. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2008, ISBN 9783898125475
• Mansfelder Land (= Werte unserer Heimat. Band 38). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1982.
• Hier der Harz und dort die Saale -Das Mansfelder Land. Multimedialer Streifzug durch die Heimat Martin Luthers. Multimedia-CD-ROM. Schneemann, Berlin o.J., ISBN 3-00-009782-1
Gruß
Peter
Kupperdroll:
Hallo,Jörg!Hallo,Lexikon!
Ich muß Peter Recht geben.Das kann so bleiben.
Die Begriffe "Mansfelder Mulde" und "Sangerhäuser Mulde" sind geologische Begriffe.
Das "Mansfelder Land" ist ein geopolitischer und landschaftlicher Begriff,welcher den Einflußbereich der Mansfelder Grafen,den Namensgebern, grob wiederspiegelt.Landschaftlich(früher auch politisch) wird es nochmals unterteilt ins "Mansfelder Bergland"-von Wippra bis Hettstedt- und das "Mansfelder Seengebiet" - von Lutherstadt Eisleben bis ca. Teutschenthal.Das Einflußgebiet der Mansfelder Grafen war teilweise noch viel Größer;bis zur Saale bei Alsleben(?) und nach Heldrungen in Thüringen.Aber das ist schon wieder zuviel für dieses Thema.
Sogesehen geht die Bildunterschrift völlig ok.
MfG
harzforelle:
Hallo,
das kann man so sehen oder so. Geologisch gesehen sind das Mansfelder Revier und das Sangerhäuser Revier getrennte Reviere. Getrennt durch den Hornburger Sattel. Das wurde auch von den Geologen Des Mansfeld-Kombinates so gesehen und auch strikt durchgesetzt: Im Mansfelder Revier endete der Abbau in den 80er Jahren. während er im Sangerhäuser Revier bis mindestens 1998 vorgesehen war (Erkundungen Feld Heldrungen und Tiefscholle Osterhausen). Geopolitisch gehört natürlich heute alles zum Landkreis Mansfeld-Südharz. Übrigens hat Sangerhausen nie zur Grafschaft Mansfeld gehört.
Wirtschaftlich gesehen gehören natürlich beide Reviere durch das Mansfeld-Kombinat zusammen. denn das in Sangerhausen geförderte Erz wurde auf der Hütte zu Helbra verarbeitet und Helbra liegt im Mansfelder Grund.
Gruß Jochen
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