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Josef 84,55:
Hallo

ich denke da ist ein Galenit gemeint, der mehr radiogen entstandenes Bei 206 aus der U238-Zerfallsreihe enthält als normal. Man bräuchte dazu eine sehr alte Uranlagerstätte die nach einer für die Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahre relevanten Zeit eine Metamorphose erfährt, bei der das entstandene Bei 206 aus den zur Bildung vom Galenit zu Verfügung steht. So entstanden kann das Isotopenverhältnis Bei 206 zu Blei 208 abweichen.
Ob in Galenit-Stücken Uran (wahrscheinlich Pechblende) vorhanden ist, hat nicht unbedingt etwas mit der Genese vom Bei zu tun. Auch das gemessene Blei 214 zeigt nur, dass noch Uran mit seinen Tochternukliden vorhanden ist. Ein Hinweis auf das Isotopenverhältnis ist das denke ich nicht.

Grüße Josef

Fabian99:
Genau das ist mein Problem. Die Lagerstätte ist relativ jung. Da sollte dann das Uran im Vergleich zum Blei in dem Stück nur so pfeifen :-)

LG

harzgeist:
Ist es denn richtig, zu schlussfolgern, dass die Radioaktivität von reinem PbS nichts mit dem Uran-Zerfall zu tun hat? 
Denn Pb 206 und Pb 208 sind stabil und die Halbwertzeit von Pb 214 ist viel zu kurz um relevant zu sein.
Pb 204 ist unabhängig vom Uran immer vorhanden, wie z.B. K 40 auch.

Ich meine, der Eintrag bezüglich Radioaktivität auf der Galenitseite muss angepasst werden.
... oder sogar ganz entfallen?
Wenn die Radioaktivität nur auf mechanischer Beimengung beruht, ist das m.E. kein Grund, explizit darauf hinzuweisen.

Thomas

Fabian99:
lass mich morgen das ganze mal nachlesen. Die Halbwertszeiten der Töchter sind extrem kurz gegen Uran.

LG

Ferdl:
Servus miteinander,
heute hab ich ein Autunit in kugeliger Kristallbildung von der Silbergrube (bei Waidhaus).
BB: ca. 1 mm
Markus hat bereits analysiert, ist eindeutig Autunit.
Gruß Ferdi

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