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Oberösterreich: Osmunda-Rhizome aus dem Hausruck
oliverOliver:
und hier die Details zum zweiten:
Am ersten Bild das (vermutliche) "Zentrum" bzw. eigentliche Stämmchen, umgeben von Petiolen, am zweiten Bild Details zur Oberflächenstruktur.
Oberösterreich: Osmunda-Rhizome aus dem Hausruck
Wie oben angesprochen und auch auf den Gesamt-Fotos (bzw. auf dem ersten Detailfoto links neben dem Stämmchen) zu sehen, sind die Rhizome von (Nadel-)Baumwurzeln durchwachsen, welche zum Teil als Abdrücke bzw. "Löcher", zum Teil aber auch - zumindest in Resten - körperlich erhalten sind.
Bild drei zeigt einen solchen eingekieselten Wurzelrest in struktureller Erhaltung, Bild vier einen Abdruck mit hervorragend erhaltenen Details der ehemaligen Wurzeloberfläche (es ist der oben auf der dritten Gesamtansicht diagonal verlaufende Abdruck).
Oberösterreich: Osmunda-Rhizome aus dem Hausruck
und zum Schluß nochmal eine Gesamtansicht mit Wurzelresten und Wurzellöchern.
gnoisi:
Hallo Oliver,
das sind wirklich sehr interessante und beeindruckende Funde und sehr gut aufbereitete und dargestellte Informationen!
Viele Grüße
Marian
oliverOliver:
p.s., mir ist aufgefallen, dass ich oben nichts zum geologischen Kontext gesagt habe, was ich hiermit nachholen möchte:
Obwohl nicht in situ gefunden (sprich: nicht aus dem Anstehenden geborgen), stammen die Stücke mit Sicherheit (oder, um ganz korrekt zu sein: mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) aus der Ampflwang-Formation (Sande, Tone und Kohletone mit zwischengeschalteten Kiesen: Obermiozän, Unteres Pannonium), welche mit den Schottern der Kobernaußerwald-Fm verzahnt ist, und von der oberpannonen Hausruck-Fm diskordant überlagert wird.
oliverOliver:
ein Freund von mir hat mal eine angeschliffen -
sehen eh genau so aus wie die aus Trimmelkam, nur halt aus einem etwas anderen geologischen Kontext ...
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