Hallo Freunde,
möchte Euch hier zwei Steine aus meiner Kiesgrube östlich Berlin zur Bestimmung vorstellen, weil ich auch nach längerer Recherche nicht zu einem überzeugenden Ergebnis gelange.

Zuerst der Kleinere: Farbe, hellgrau mit hellbraunen Stellen (fast wie normaler Kalkstein)
Größe, 20 x 17 x 10mm, Gewicht, 7g, Dichte 2,61g/ccm
Beide Steine weisen zwischen der oberen und unteren Bruchstelle deutliche vertikale (keinerlei radiale) Strukturen auf, wenn auch stark abgerollt und auf den Fotos nicht so deutlich erkennbar.
Die Matrix ist sehr dicht (siehe Scan-Bild, vom Anschliff) und auch hart (aber nicht so hart wie Flint). Beide Steine zeigen sich von 25%iger HCL unbeeindruckt.
Wäre dies anders, hätte ich auf Stylolith getippt, auch weil der zweite Stein ein - wie angeklebtes - "Anhängsel" hat, das ein wenig an eine Lilie erinnert.
Kann es sich um verkieselten Kalk handeln oder ist es schlichtweg eine Quarzader oder ganz etwas Anderes?

Die Dichte würde für Quarz sprechen wie auch die Säureresistenz. Bin gespannt, was Ihr sagt.

MfG
Michael