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OLIVIN aus dem Basalt Steinbruch Rothenhof bei Zinst in der Oberpfalz

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Daniel Neumann 77:
Stimmt das Bild geht besser wie kann man es löschen ??

Glück Auf
Daniel

guefz:

--- Zitat von: Neumann am 19 Mar 17, 21:04 ---Stimmt das Bild geht besser wie kann man es löschen ??

--- Ende Zitat ---

Zum Löschen alle Zuordnungen entfernen und dann "zum Löschen markieren". Um den Rest kümmern sich dann die Admins zu gegebener Zeit. Dann einfach das neue Bild hochladen und dieses entsprechend zuordnen.

Günter

lithoraptor:
Moin!

Müsste man das Stück nicht strenggenommen als Peridotit-Xenolith oder xenolithischen Peridotit bezeichnen?

Es handelt sich hier doch um ein Material, welches durch die aufdringende basaltische Schmelze aus dem oberen Erdmantel mitgerissen wurde und nun freigewittert? ist.

Gruß

Ingo

Mampfbacke:

--- Zitat von: lithoraptor am 22 Mar 17, 00:07 ---Müsste man das Stück nicht strenggenommen als Peridotit-Xenolith oder xenolithischen Peridotit bezeichnen?

Es handelt sich hier doch um ein Material, welches durch die aufdringende basaltische Schmelze aus dem oberen Erdmantel mitgerissen wurde und nun freigewittert? ist.

--- Ende Zitat ---

Nein. Basaltische Schmelzen entstehen durch Anatexis von Peridotit im Erdmantel. Dabei kann es auch sein, dass die chemische Zusammensetzung beim Aufstieg kaum verändert wird und man letztendlich Peridotit an der Erdoberfläche vorfindet.

Von Xenolithen spricht man im Zusammenhang von Gesteinsbruchstücken aus dem Nebengestein in einem Intrusivkörper, welche oftmals kontaktmetamorph überprägt und/oder teilaufgeschmolzen worden.

Glück Auf!

lithoraptor:
Moin!

Ich bin mir der Genese basaltischer Magmen bewusst. Allerdings kommt es bei Peridotit-Xenolithen nicht darauf an, ob aus Peridotit durch Anatexis eine basaltische Schmelze entsteht, sondern ob die Schmelze einen genetischen Bezug zu den Gesteinseinschlüssen hat oder nicht.
Dies ist bei alkalibasaltischen und verwandten Vulkaniten aber anscheinend nicht der Fall. Somit sind alle peridotitischen Einschlüsse, egal ob wenige mm große Olivinkörner oder große "Olivinknollen" (man denke an Eifel oder Lanzarote) Xenolithe, welche durch ein in größerer Tiefe erzeugte und nun aufdringende Schmelze, mitgerissen wurden.
Vinx (2005) schreibt das auch (vgl. S. 419, wo er explizit auch Vorkommen in der Oberpfalz nennt - Ausnahmen hätte er sicher erwähnt) und so habe ich es von ihm im Studium auch gelernt.

Gibt hier dazu auch schon einen Thread: https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,32536.msg249836.html#msg249836

Noch ein Link: http://www.uni-koeln.de/math-nat-fak/mineral/museum/4-Peridotite.pdf

Gruß

Ingo

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