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Korallen in Gipserhaltung aus Saudi - Arabien

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giantcrystal:
Hallo Oliver

also, wenn du das meinst : An den Rändern der hohlen Röhren sieht man durchaus lange Streifen, die man als Septen interpretieren kann. Schau dir mal das Detailbild 3 an, da kann man das auch sehen

Die feineren Strukturen der Septen sind durch die Vergipsung aber meist verloren gegangen

Glück Auf

Thomas

oliverOliver:
hmm, auf Bild 3 kann ich nix septenartiges erkennen -
mir sieht das eher sinterartig aus - fast ein wenig wie "Eisenblüten" ....
Obs diese Formen auch bei Gips gibt? Keine Ahnung ..... denke aber doch,
es gibt ja auch "Gipshöhlen" mit tropfsteinähnlichen Bildungen.

p.s.:
also zu Gipssinter hab ich was gefunden - auch wenn die dort doch anders aussehen als auf deinen Fotos:
http://www.karstwanderweg.de/publika/hoehle/28/41-49/index.htm

smoeller:
Hallo Thomas,

Hast es also doch noch nach Saudi-Arabien geschafft?

Korallen wohl nicht, eher ein Lösungs-Fällungs-Prozess.Gelöster Gips fällt entlang einer Wegsamkeit aus. Evtl. war da so was wie Ton oder Salz in der Schicht, was dann später ausgewaschen wurde. Die Wüsten waren ja nicht immer so trocken, früher gab es mehr Wasser. Siehe fossiles Grundwasser in Nordafrika. Vielleicht auch Kapillarprozesse, wobei die Röhren entlang der Austritte des Wassers wuchsen.

Glück Auf!
Sebastian

lithoraptor:
Moin!

Gipssinter habe ich in Spanien bei einer Höhlenbegehung selbst schon gesehen, aber das hier ist schon sehr skurril.

Täuscht mich der Eindruck, dass sich einige Röhren auch verzweigen?!

Wenn ich alles auf Röhren-Struktur, auf einer Höhe/Ebene und Fällung reduziere, dann schießt mir noch Wurzelboden in den Kopf. Bin mir da durchaus nicht sicher (bisher haben die alle durchaus anders ausgesehen) und stelle das gerne zur Diskussion. Die hohlen Röhren und die Fällung entlang dieser könnte man damit aber erklären, ebenso wie die einheitliche Teufe.
Der Gips könnte aus der Vaporisation von Meerwasser stammen. Sowas kenne ich etwa aus der Namib entlang der Skelettküste. Da Zementiert der Gips die Sandkörner und Gerölle im Boden der Art, dass man da keinen Zelthering in den Boden bekommt.

Gruß

Ingo

cmd.powell:
Moin

Echt bizzar. Ich denke allerdings auch nicht, das es sich um etwas Organisches handelt. Irgendein abgefahrerer Lösungs/Ausfällungsprozess scheint mir plausibler, insbesondere da es sich um Gips handelt. Ich habe entfernt ähnliche Strukturen in der Jettenhöhle bei Düna am Harzsüdrand gesehen. Dort sind es - vermutlich - Ausblühungen, die durch Sickerwasser und Verdunstung des Wassers entstehen. Evtl. war das mal eine offene Ebene voll von solchen Ausblühungen, die dann zusedimentiert wurde.

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