Sehr geehrte Experten,
ich habe hier einen Stein von der „Eiszeitstraße“ bei Biesenthal, etwa 50 km nördlich von Berlin. Wir denken, dass es sich um Gneis handelt. Der Stein hat eine Dichte von 2,7 und ist 12cm x 8cm x 4cm groß. Er wiegt 600g und ist nicht magnetisch.
Rein optisch kann ich recht viel „Katzengold“ und einen hohen Biotitanteil feststellen. Unsere Versuche die Gneisart zu bestimmen, scheiterten leider trotz der Zuhilfenahme einiger Literatur. Wir sind halt bei den Gesteinen komplette Anfänger.
Nach unserer heutigen Einschätzung könnte es sich um Graugneis, Sillimanitgneis oder auch Zweiglimmergneis handeln. Mir ist natürlich klar, dass per Ferndiagnose eine hundertprozentige Analyse kaum möglich sein dürfte, aber uns würde schon Eure Einschätzung/Annahme völlig ausreichen, weil diese natürlich einen ganz anderen Stellenwert besitzt, als unsere, oft recht hilflosen, Bestimmungsversuche.
Für Eure Mühe bedanken wir uns schon mal im Voraus und wünschen ein schönes Wochenende!
Michael