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Hilfe bei der Fundbestimmung... / Lösskindl

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rockhound:
Hilfe ist untertrieben... ich hab eigentlich keine Ahnung, was ich da aufgelesen habe. ;-)

Fundort ist eine Baustelle in Sierentz im französischen Departement Haute Rhin... genauer im Elsass. Eigentlich wollten wir dort mit den Metalldetektoren rumschnüffeln, weil dort bei früheren Bauarbeiten massig Funde aus der Römerzeit bzw. keltische Funde gemacht wurden. Sierentz lag an der Römerstraße die aus dem Wallis über Lausanne, Bern, Basel (Augusta Raurica) und linksrheinisch weiter Richtung Strasburg, Mainz und Köln verlief. Unterhalb von Sierentz bei Kembs lag wenige Minuten Fußmarsch entfernt eine Rheinbrücke und zuvor eine Furt am Isteiner Klotz bzw. der Isteiner Schwelle, daher war diese Stelle vermutlich schon vor der römischen Besetzung der Gegend für den Handel zwischen den Völkern links und rechts des Rheines interessant. Das Kalkwerk in Istein ist auch für seine Jaspisknollen und bereits vor uber 6000 Jahren als Silex-Abbauort bekannt. zwischen dem Kalkwerk in Istein und der Fundstelle liegen lediglich der Rhein und etwa 5km Weg.

Die Größe der Funde beträgt zwischen 15 cm für die kleine "Spitze" bis hin zu etwa 30 cm im Durchmesser für das Hundchen g* Der war nass, ansonsten wären die Farben aller Funde identisch. In einem anderen Forum wurden Koprolith bzw. "Steinhardter Erbsen" ins Spiel gebracht.

Vielen Dank für eure Hilfe

rockhound:
Hier nochmal das Hundchen - aber so wie die Gesteinsschichtung korrekt aussehen müsste. Gewicht ist übrigens 2400 Gramm

rockhound:
noch zwei...

rockhound:
Zwei verschiedene Bilder von einem anderen...

rockhound:
... und der kleinste der Funde, Bild zwei zeigt die Bruchfläche.

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