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Plagioklasten
Harzsammler:
Viel Verwirrung lässt sich vermeiden wenn man seine Eingangsfrage präzise stellt...
Grüße,
Michael - der sich fragt, was das für ein Sandstein ist, der erhaltungswürdige Plagioklase enthält ???
stoanklopfer:
--- Zitat von: Harzsammler am 17 May 17, 22:39 ---Michael - der sich fragt, was das für ein Sandstein ist, der erhaltungswürdige Plagioklase enthält ???
--- Ende Zitat ---
Ich könnte mir vorstellen, dass der Gesamtkarbonatgehalt des Sandsteins interessiert, oder dass mit dem HCl-unlöslichen Rückstand weitere Untersuchungen gemacht werden sollen. Es geht nicht immer nur um "Sammelbares"!
--- Zitat von: Brodi69 am 17 May 17, 12:56 ---Flusssäure? ... dann ist auch der Sand gleich weg... ;)
--- Ende Zitat ---
Das ist so auch nicht ganz richtig. Der Unterschied in der Reaktionsgeschwindigkeit zwischen Quarz und anderen Sachen wird durchaus genutzt. Ich habe vielfach "einfache" Färbemethoden zur Unterscheidung zwischen Plagioklasen und Kalifeldspäten an Anschnitten von Sandsteinen, Magmatiten und Metamorphiten durchgeführt, wobei am Beginn immer ein kurzes Anätzen in HF-Dampf steht. Da geschieht noch nicht allzu viel, nur an der Oberfläche der Feldspäte. Man muss halt nur die Konzentration der Säure, Einwirkungsdauer etc. berücksichtigen.
--- Zitat von: Harzsammler am 17 May 17, 22:39 ---Viel Verwirrung lässt sich vermeiden wenn man seine Eingangsfrage präzise stellt...
--- Ende Zitat ---
Das ist allerdings richtig, aber in diesem Fall ja nicht schlimm.
Volkmar
Angler:
Hallo Michael,
--- Zitat von: Harzsammler am 17 May 17, 22:39 ---Michael - der sich fragt, was das für ein Sandstein ist, der erhaltungswürdige Plagioklase enthält ???
--- Ende Zitat ---
dem helfen wir gerne ab. Zum Beispiel der Nexö-Sandstein, welcher in unseren Kiesgruben häufig vorkommt. Leider verwechseln wir gerade den noch immer wieder. Er enthält neben Quarz auch orange bis blutrote Feldspäte.
Es geht uns aber in der Hauptsache, um die Bestimmung von Gesteinarten in unseren Kiesgruben und Endmoränen. Nur, wenn es uns gelingt, halbwegs die Geschiebe zu unterscheiden, dann sind wir in der Lage die Geschiebe auch zu „lesen“, sodass wir gezielter und hoffentlich erfolgreicher nach bestimmten Steinarten suchen können.
Wir sind alles Laien und lernen fleißig aus der inzwischen reichlich vorhandenen Fachliteratur, aber ganz ohne einen gelegentlichen Test oder Nachfrage bei Experten, wie Euch, kommen wir wohl noch lange nicht aus. Und dann ist es beim Steine- wie beim Pilzesuchen. Mit der Zeit stellt sich das Auge langsam auf die gesuchten Objekte ein und man findet plötzlich viel mehr. Es geht inzwischen schon besser, aber wir sind noch am Anfang.
Deshalb aller herzlichsten Dank für Eure erneute tolle Hilfe, verbunden mit der Bitte um Nachsicht, wenn es uns nicht gelingt, so präzise zu formulieren, wie Ihr das sicherlich gewohnt seit.
Schöne Grüße in den Harz und allen anderen Heimatorten der Experten, dieses tollen Forums.
Michael
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