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Hilfe bei der Bestimmung - Brachiopode aus der Triaszeit?

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Steinhans:
Liebe Experten,

2016 habe ich im trockenen Bachbett des Weissenbachs / Rio Bianco bei Seis, Südtirol am Fuße der Santnerspitze/Schlern, die im Bild gezeigte Versteinerung  (Größe ca. 4 x 3,5 cm) gefunden. Die Rückseite zeigt weitere Schalenreste. Nach meinen bisherigen Nachforschungen handelt es sich wahrscheinlich um das Fragment eines Brachiopoden ( Rhynchonellata?, Spiriferida?, am ehesten aus dem mittleren Triaszeitraum.
Hat jemand von den Forumsmitgliedern präzisere Kenntnisse?

Vielen Dank für weitere Informationen
Steinhans

Harzsammler:
Hallo,

Ich sehe hier einen Kalk mit Schalenresten (Bild 2) aber keine Brachiopode am Stück.

Grüße,
Michael

Steinhans:
Hallo Michael,

Danke für die Antwort!
Bei der Versteinerung handelt es natürlich nur um einen Teil einer Muschel- Brachiopodenschale. Bild 1 (siehe auch neuen Anhang) zeigt jedoch eindeutig eine muschelschalenähnliche Stuktur mit entsprechender Riffelung. Da Muscheln im Trias eher weniger verbreitet gewesen sein sollen als Brachiopoden, vermute ich eher letzteres.  Abbildungen einiger Brachiopodenschalen zeigen zumindest eine ähnliche Struktur wie die auf dem Fundstück (Google/Spiriferida/Bilder). Meine Vorstellung ist/war, dass man aus dem Muster der Schalenzeichnung weitere Rückschlüsse ziehen kann.

Viele Grüße
Steinhans

Blackminer:
Hallo Hans,
wenn ich mich richtig erinnere, werden Brachipoden nach ihrer Form und anhand des Schalenschlosses bestimmt.
Das Stück ist zu stark abgerollt um sich weiter als auf Schalenrest festzulegen.
Evtl. können die Spezis von Steinkern weiterhelfen....
GA

Angler:
Hallo Hans,
leider muss ich Michael recht geben. Das ist kein Brachiopode, sondern Kalk mit Schalenresten. Bist Du Dir bei Trias sicher? Kommt dort Trias-Kalk mit solcher rötlichen Färbung vor?


--- Zitat von: Steinhans am 11 Jul 17, 10:14 --- Da Muscheln im Trias eher weniger verbreitet gewesen sein sollen als Brachiopoden, vermute ich eher letzteres.
--- Ende Zitat ---

Es ist eher umgekehrt. Der "Germanische Muschelkalk" heißt nicht grundlos so.

Beste Grüße ins schöne Tirol!

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