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Bestimmung eines Steins aus einem Bach

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Karl-Otto:
Hallo und guten Tag,
ich wäre dankbar für die Bestimmung von unten abgebildetem Stein. Eigentlich liegt mein Augenmerk eher auf Steinwerkzeugen, aber jetzt will ich doch mal wissen, wie der Kamerad hier heißt.

Fundort: Ittertal (nähe Düsseldorf)

Aufgefunden in einem flachen Bach. Der Stein stach da wegen seiner ockerartigen Farbe sehr hervor. Tags zuvor gab es Starkregen, der Stein ist da wohl von irgendwoher herangeschwemmt worden, denn sonst wäre er mir vorher schon aufgefallen.

Ich habe da am Ort schon ein paar dieser Steine gesehen, aber immer recht klein, noch nie so einen großen.

Ich fand ihn beim Wegtragen etwas zu schwer für seine Größe, aber die Magnetprobe war negativ.

Gewicht: 1100 Gramm.
Dichte: 2,6 (Wasserbadmethode)


Der Stein fühlt sich recht glatt an, sieht aus wie eine erstarrte Schmelze. Essigsäure lässt ihn kalt. Die Härte habe ich nicht gemessen, aber kein Zweifel, er ist ganz schön hart, ist bestimmt kein Vergnügen, wenn der auf den Fuß fällt.

Auf den Bildern ist er stellenweise noch etwas feucht.

Ja, ich habe vorher im Lexikon nachgesehen. Hübsch wäre gewesen, wenn es statt Fehlermeldung eine Vorschau gegeben hätte.

Danke im voraus,
Karl-Otto

Karl-Otto:
Hallo,
ja was muss ich da sehen, alle meine schönen Fotos haben hier nur 0 KB. Etwa ein Beitrag zum Klimaschutz, je weniger KB, desto mehr Eisbär? Wie dem auch sei, ich versuche es nochmal mit dem Hochladen der Fotos, sieh unten:

Karl-Otto

heli:
In der Ecke gibt es eigentlich nur Carbonate. Vom reinem Calcit bis zu diversen eisenhaltigen Mineralien und deren Verwitterungsprodukten.

Versuch es mal mit verdünnter Salzsäure. Essigsäure ist nicht wirklich das Mittel der Wahl.

Wenn sich dann nichts rührt, wirst du kaum um einen Härtetest rumkommen.

smoeller:
Hallo,

Schaut nach quarzitischem Sandstein oder Quarzit aus. In der Gegend von Düsseldorf denke ich als erstes an Rheinschotter (evtl. auch als Schotter zum Wege-/Straßenbau), da sind Quarzite/Sandsteine nicht so selten. Gibt es u.a. weiter rheinaufwärts in der Ecke Hunsrück/Taunus.

Glück Auf!
Sebastian

heli:
Man sollte doch ordentlich lesen, um welchen Ort es geht.

Ich habe das "Nähe Düsseldorf" überlesen und mich auf die Itter im östlichen Sauerland bezogen. 

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