Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición > Themen zu Schlackenmineralien und -fundstellen, Verhüttungsprozesse etc.
Hat der Stein etwas mit Kupfergewinnung zu tun?
Blauhund:
Hallo ,
der Stein fand sich in dem originalen Sandmaterial in einer Windwurfwurzel, abseits gelegen im Naabtal bei Wernberg. Dort gibts durch die Naab zwar vielerlei bunte Kiesel, aber auf der Höhe findet sich eigentlich nur Granit. Der ist normalerweise rötlich-graubunt, von verwittert bis massiv.
Der gefundene Stein ist sehr hart, händisch abbrechen geht nicht. Er könnte natürlich auch ein vom Fluss in grauer Vorzeit herangetragenes Stück sein, der irgendwie höher vertragen wurde. Aber weils als Beifund die schon beschriebene Schlacke gab, denk ich jetzt darüber nach, ob die grünliche Färbung von Kupfergehalt herrühren könnte und an dem Ort in vorgeschichtlicher Zeit vielleicht eine Verhüttung von Kupfermineral stattfand.
Wohl eher sehr unwahrscheinlich, aber bevor ich nicht ausreichend mehr über das Stück weiß, möcht ich nicht zerstörend in ihn reingucken.
Bei Bedarf mach ich gern weitere Detailfotos.
uwe:
Wie Kupferschlacke sieht das Stück nicht aus. Ich denke eher an einen abgerollten Grünschiefer. Zu lezterem gibt es hier im Forum eine Seite zum nachsehen.
Uwe
Alcest:
Ich würde auch in die Richtung Blätterserpentin (Antigorit) gehen.
guefz:
In die Richtung Serpentin würde ich da auch tendieren, die Scherfläche auf dem zweiten Foto ist da schon ein Hinweis in die Richtung.
Günter
Harzsammler:
Von dieser Scher-(Fließ-) Struktur auf dem zweiten Bild mal abgesehen sieht das Stück aus wie nur äußerlich angeschmolzen.
Solche Stücke finden sich oft auf dem Gelände alter Waldglashütten.
Mit der Lupe betrachtet sollte sich hierzu eine Aussage treffen lassen..
Grüße,
Michael
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