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Verwitterung von Bismuthinit

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saubachherr:
Hallo,
das Thema finde ich sehr interessant,da ich auch in Sadisdorf sammeln gehe.
Nach den Beschreibungen vermute ich das es sich um das gleiche Material (Bild) handelt. An dem Stück wurde eine Element Analyse gemacht. Es handelt sich um ein Bi-Arsenat mit geringem Fe-Anteil.
Genauere Untersuchungen stehen noch aus. Bei allen Proben die ich gefunden habe,ist Wolframit in Paragenese mit vorhanden. Zudem sind die Kristall Büschel in kleinen Hohlräumen im dichten Quarz zu finden.
Könnte das auch eine primäre Bildung sein?

Grüße
Frank 

smoeller:
Hallo,

Das ähnelt sehr dem Material von Wittichen, das gern als Preisingerit genannt wird. Es ist keine primäre Bildung, sondern Pseudomorpose nach Bi-Sulfiden.

Glück Auf!
Sebastian

Lynx:
Hallo zusammen

ja genau - ein Teil meines Materials sieht auch so aus.... Bei einer anderen Stufe war der Fe-Anteil deutlich größer und die Kristalle bräunlich -grün
Da bin ich allerdings noch am werkeln.

Gruß, Martin

Lynx:
Nachtrag:
Für die bräunlich grünen xx (in der Morphologie wohl pseudomorph nach feinen Bismuthinit-Nadeln) ergab EDX (Joy und auch noch andere Quelle) etwa (in Atom %)

Element    #1    #2 Bi    28.77    27.38  Fe    28.82    28  As    18.54    17.35  P    11.54    12.12  Cu    --    4.56  Al    7.70    7.0  Si    4.62    3.6 
Das sieht in meinen Augen schon fast wie Neustädtelt aus.

Gruß, Martin

Lynx:
Und für den creme-weissen (das schaut ziemlich so aus, wie das Bild von Frank):

(in Atom %; andere Quelle, daher andere Zahlenwerte; das Verhältnis sollte aber stimmen)

Element    #1    #2 Bi  10.87   9.43 Fe    3.87    3.29  As    4.53    4.25  P    1.29    1.18  und evtl. Spuren von Tl, U, Al, Si, S

Bei diesen Kristallen wird deutlich weniger Eisen gemessen, etwa: Bi:(As+P):Fe=3:1.5:1
an

Gruß, Martin

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