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Epiphyten auf Tempskya ?
oliverOliver:
Danke für den Literaturtip!
oliverOliver:
Nach längerer Herumspielerei hab ich es jetzt geschafft, den Sinterrest aus dem einen Wurzelquerschnitt zu entfernen - abwechselnd chemisch (mit 25%iger Essigessenz beträufelt) und mechanisch (Stahlnadel). Hat aber nicht wirklich was gebracht - es war keine Sinteranhaftung auf einer +/- glatten Oberfläche (wie ich gehofft hatte), sondern der Karbonatrest saß in einer kleinen rauen Vertiefung. Statt einem weißen Fleck ist jetzt dort halt ein dunkel rostbrauner Fleck - und mehr zu erkennen ist jetzt auch nicht als zuvor ... :(
edit:
hier noch mal der Hinweis zu dem Beitrag mit dem tollen Exemplar von Werner - mittlerweile mit Fotos:
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,12577.msg357978.html#msg357978
und dto. auf Steinkern:
https://forum.steinkern.de/viewtopic.php?f=30&t=31387
oliverOliver:
Auch schon eine 15 Jahre alte Publikation zu dem Thema - aber da ich mich jetzt länger nicht mit Tempskyas beschäftigt hatte, scheint sie mir irgendwie entgangen zu sein (oder ich hatte sie schon wieder vergessen):
Tidwell, W.D., Ash, S.R. and Britt, B.B., 2010. Oldest known dicotyledonous lianas from the early Late Cretaceous of Utah and New Mexico, U.S.A., Pp. 270-291 in Gee, C.T., ed., Plants in Mesozoic Time: Morphological Innovations, Phylogeny, Ecosystems. Indiana University Press, 373 pages.
https://www.researchgate.net/publication/279570994_Oldest_known_dicotyledonous_lianas_from_the_early_late_cretaceous_of_utah_and_new_mexico_usa
jlies:
--- Zitat ---Allerdings scheint mein Tempskya-Fragment aus dem oberen Bereich eines Scheinstamms zu stammen, da ziemlich viele Stelenquerschnitte vorhanden sind - eine zufällige Durchwurzelung mit "Nachbargewächsen" dürfte also eher auszuschließen sein, weshalb echte Epiphyten wahrscheinlich sind.
--- Ende Zitat ---
Es muß sich nicht zwangsläufig um "Oben" handeln. Tempkya wächst ja auch in Rhizomen, die nach hinten hin irgendwann absterben. Der ganze Scheinstamm könnte somit irgendwann instabil werden und umknicken und die lebendigen Teile von oben liegen plötzlich auf dem Boden, wachsen aber trotzdem weiter. Später, wenn auch der Teil teilweise abgestorben ist, kommt die Durchwurzelung mit normalen Nachbargewächsen.
oliverOliver:
--- Zitat ---Es muß sich nicht zwangsläufig um "Oben" handeln.
--- Ende Zitat ---
ok, dann sagen wir korrekterweise "distal" dazu. ;D
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