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Quarzader

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Embarak:
Nix Apotheke, zu teuer...
Hier 30-33%
https://www.obi.de/verduenner-abbeizer-anlauger-reiniger/salzsaeure-reinigungsmittel-transparent-1-l/p/1881168
Sicherheitsdatenblatt ist auch auf der Seite.
Verdünnen würde ich mit destilliertem Wasser.
2 Teile Wasser, 1 Teil von der Lösung. Fertig sind die 10% HCl.

Ach ja, noch eine alte Regel , auch wenn das bei HCl nicht so eine große Rolle spielt:
Erst das Wasser, dann die Säure,
sonst geschieht das Ungeheure.

Norbert

smaragd123:
Ok, kann man den auch Sandstein nachweisen. Hat er eine kleinere Härte als Kalkstein?

harzgeist:

--- Zitat von: smaragd123 am 13 May 18, 17:33 ---Ok, kann man den auch Sandstein nachweisen. Hat er eine kleinere Härte als Kalkstein?

--- Ende Zitat ---
Die "Härte" macht bei Gesteinen wenig Sinn, außer bei sehr feinkörnigen und monomineralischen. Sandstein besteht, wie der Name schon sagt, aus (Quarz-) Sand und einem Bindemittel. Dieses kann Kalk, Kieselsäure oder Eisenoxid sein und die Körner unterschiedlich fest zusammen halten. Die Härte der Körner ist dabei aber immer gleich der von Quarz.
Natürlich kannst kann man den Kalk auch im Sandstein mit dem Karbonat-Test nachweisen.

karlov:
Das zweite Gestein könnte eine Gangbrekzie sein.

"Erst das Wasser, dann die Säure..."
Bei 30-33%iger Salzsäure wäre das Vertauschen der Reihenfolge übrigens nicht schlimm, spritzt nicht und wird kaum warm.
Bei konzentrierter Schwefelsäure hingegen sollte man es nicht wagen.

karlov

smaragd123:
Hallo zusammen
Habe noch Mal dieses Stück in meiner Gesteinssammlung gefunden und den alten Thread rausgesucht. Nun habe ich den Test beim zweiten Stück mit Salzsäure gemacht. Es passiert nichts. Trotzdem lassen sich die weißen Adern mit einem Stift aus dem Ritzbesteck mit Härte 6 ritzen.
Reagiert den der mineralogische Zement einer Brekzie mit Salz/Essigsäure

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