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Autor Thema: Sphalerit  (Gelesen 663 mal)

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Offline Philip Blümner

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Sphalerit
« am: 05 Mar 17, 09:34 »
Hallo,
kürzlich habe ich ein paar Stücke aus Australien erhalten, die alluviale Schalenblende sein sollen. Sie sind abgerollt und aufgeschnitten. Ich halte sie für Achat, der Verkäufer meinte, die Dichte spräche für Sphalerit und könne nur Sphalerit sein - aber die Dichte von Schalenblende kann man doch nicht mit der von kristallisiertem Sphalerit oder ggf. Wurtzit gleichsetzen, oder? Selbstwenn es sich um "reine" Schalenblende handelt (ohne typische Beimischungen von Galenit oder Markasit)?

Bilder kann ich heute Abend nachtragen. Farblich gesehen sprächen sie evtl. auch für Holzzinn, was auch für die Funde im Bachbett spräche. Allerdings passt das Gewicht nicht dazu.

LG Philip

Offline heli

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Re: Sphalerit
« Antwort #1 am: 05 Mar 17, 10:07 »
Sollte alleine schon durch das spez. Gewicht und Härte zu unterscheiden sein.

Offline Philip Blümner

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Re: Sphalerit
« Antwort #2 am: 05 Mar 17, 22:19 »
...

Offline Philip Blümner

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Re: Sphalerit
« Antwort #3 am: 05 Mar 17, 22:19 »
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Offline oliverOliver

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Re: Sphalerit
« Antwort #4 am: 05 Mar 17, 22:26 »
also ich denke mal, du liegst mit Achat richtig -
sieht schon sehr "kieselig" aus.
Allerdings gibts ähnliche Bildungen ja auch bei Karbonaten - hast schon die Härte getestet ?

Und für Holzzinn - naja, da könnte wie du sagst vielleicht die Farbe hinkommen, aber von der Struktur her wills mir nicht recht passen ...

Offline Lausitz

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Re: Sphalerit
« Antwort #5 am: 05 Mar 17, 22:34 »
Das ist kein Achat. Da ist oberflächlich kein Anzeichen von noch so schwacher Transparenz sichtbar und auch das Material hat eine für Achat ungewöhnliche Rauhigkeit.
Gruß aus der Niederlausitz

Offline Emil Box

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Re: Sphalerit
« Antwort #6 am: 05 Mar 17, 22:53 »
Fluoreszenz?

Offline Philip Blümner

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Re: Sphalerit
« Antwort #7 am: 07 Mar 17, 20:20 »
Hallo,
unterm Bino ist eine leichte Transparenz der nicht-weißen Schichten zu erkennen. Nach Schalenblende sieht es jedenfalls nicht aus, das wäre opak. Fluoreszenz kann ich nicht messen.
Dennoch würde mich interessieren, ob man für eine amorphe Masse die gleiche Dichte angeben kann wie für ein kristallisiertes Mineral. Die Molekülgröße bleibt dieselbe, aber es ist kein Gitter vorhanden, oder?

LG Philip

 

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