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Autor Thema: Selbstbau Stackingsteuerung zur digitalen Mehrebenenfotografie  (Gelesen 10054 mal)

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Offline Fabian99

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Genau. Apropos Raster-Elektronenmikroskop. Willst du hoch vergrössernde Aufnahmen, fährst du den Tisch an die Stelle. Reproduzierbarkeit liegt im mum Bereich. Ab 1000x wird das Bildfeld verschoben, rein elektrisch. Und der Tisch sollte sich entspannen, dauert auch schon mal etwas länger.

Wenn du eine 3cm bis 4cm Cerodur platte vor einem Interferometer hast laufen sehen, kennst du die Bedeutung von 0.1 mum.

Daher wie du sagtest, mit Gefühl.

Geschrieben am Handy.

Lg

Edit: Tippfähler
« Letzte Änderung: 25 Nov 20, 19:07 von Fabian99 »

Offline palpatine

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Hallo Fabian,

Offtopic

 :o öhm watt?? Das mit dem Elektronenmikroskop ist nur ein hoffnungsloser Wunsch von mir, scheitert ja schon an der Finanzierung.

Ich finde es wahnsinnig interessant, was man im Microbereich in der Mineralienwelt so sehen kann.

Viele Grße
Marcel

Offline Fabian99

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Gebraucht "erschwinglich", dann eine stickstofffreie EDX und los gehts :-) Vielleicht noch eine EBSD-Kamera und eine Kathodenlumineszenz, aber dann klemmt fast die Tür.

Bei einer Firma ging gerade ein Feldemitter zurück um Platz für ein neues zu schaffen.

Würde im Keller gut passen :-)

LG

Offline Wieland

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Hallo
Aus dem Studium (Maschinenbau, Fachrichtung Fertigungstechnik) kann ich mich noch erinnern, was der Vorteil der Kugelumlaufspindel im Vergleich zur Trapezspindel ist.
Es ist die erheblich geringere Reibung, und die macht es möglich, das Spiel geringer einzustellen oder sogar die Spindel völlig spielfrei auszulegen, so dass die Elastizität des Kontakts zwischen den Kugeln und ihren Laufbahnen die verbleibenden Bahnungenauigkeiten ausgleicht.
Eine wirklich spielfreie geometrische Einstellung ist bei einer Trapezspindel nicht möglich, wenn durch die Einstellung der Schmierfilm durchbrochen wird, gibt es Haftreibung, und dann klemmt die Spindel. Daher nutzt man bei Spindeln und Führungen ohne Wälzkörper (Kugeln) elastische Einstellungen mit einer Andruckfeder, die einen einseitigen Flankenkontakt erzwingen. Das hat dann den Nachteil, dass die Führung oder die Spindel nur bis zu einer gewissen Grenzkraft eine vorgegebene Lage einhält.
Ein weitere Vorteil der Kugelumlaufspindel ist der geringere Verschleiß, man muss nichts nachjustieren, kann das allerdings auch nicht.
Für unsere Zwecke (Positionieren mit geringer Kraft) ist daher auch eine Trapezspindel geeignet, wenn sie einen federverspannten Spielausgleich hat, kann man sie natürlich ziehend nur wenig belasten.
Freundlichen Gruß
Wieland

 

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