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Autor Thema: Nebendiskussion: Selbstbau Stackingsteuerung zur digitalen Mehrebenenfotografie  (Gelesen 2944 mal)

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Offline geni

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Hallo zusammen,

außer Helikon und Combine gibt es auch noch Zerene Stacker zum zusammenrechnen der Stacks. Bei Zerene ist
auch ein Tool Namens Stack Shot dabei. Mit dem Steuergerät und dem Stack Shot kann man den Start und Endpunkt festlegen, die Abstände zwischen den einzelnen Bildern eingeben und mit der Profi Version für 180$ die Bilder während dem Stack zusammenrechnen lasse, sodass
nach dem Fotografieren in ca 4 Sekunden das fertig gerechnete Bild da ist.

Viel Spass beim Fotografieren wünscht Euch

Gerhard Niceus (geni 8)
« Letzte Änderung: 03 Jul 18, 12:30 von Stefan »

Offline geni

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anbei meine Fotoausrüstung und ein Bild von dem Stackshot Tool.

Außerdem eine herzliches Dankeschön an Stefan für seine Arbeit.

Gruß
Gerhard Niceus (geni 8))

Online Stefan

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Das automatische Starten von Stackberechnungen wird in der Version 7 von Helicon Focus ebenfalls enthalten sein (hier im Test). Sobald in einem Stackordner in dem die Bilder landen keine weiteren Bilder landen wird mit dem Stacking angefangen. Zusammenrechnen während der Aufnahme wird es nicht geben da Helicon anders arbeitet und erst alle Bilder prüft und Einstellungen vornimmt. Helicon Remote Control bietet ergänzend auch eine Komplettsteuerung für ausgesuchte Motoren und Kameras.

Stack Shot ist sicher eine attraktive kommerzielle Alternative zu meinem Bastelprojekt.

« Letzte Änderung: 03 Jul 18, 12:33 von Stefan »

Offline Embarak

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@Gerhard

...Zerene Stacker... Stack Shot... . Profi Version für 180$ die Bilder während dem Stack zusammenrechnen lassen, sodass
nach dem Fotografieren in ca 4 Sekunden das fertig gerechnete Bild da ist.

Kannst Du dabei vorher festlegen, ob Dmap, Pmax oder beides?
( Zu den 4 sec gehört allerdings auch eine entsprechende performance...  ;) )

Norbert

Online Stefan

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Zerena stackt bereits während der Aufnahme. Generell kann mit schnellen Rechnern auch RAW Material in annehmbarer Zeit verarbeitet werden. Ich stacke teils 100+ Bilder im Canon RAW-Format in wenigen Minuten.

Viele Grüße
Stefan

Offline Sebastian

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Hallo,
RAW Dateien können nicht gesteckt werden. Nur entwickelte tiff Dateien. (Diese Augenwischerei ist ein netter Marketing Trick von helicon)
Gruß Sebastian

Offline geni

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Hallo Norbert,

Du kannst nur im Pmax-modus die Verrechnung vornehmen.
Serene rechnet jedes  Bild sofort nach auslösen zusammen. Du siehst den Fortschritt im rechten Fenster von Seren.
Nach ca. 4 Sekunde Wartezeit ist das Bild fertig. 

Mein Rechner ist auch schon 6 Jahre alt und ich habe 2 x 8 GB Arbeitsspeicher.

Gruß
Gerhard (geni 8))
« Letzte Änderung: 03 Jul 18, 13:01 von geni »

Online Stefan

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Zitat
RAW Dateien können nicht gesteckt werden. Nur entwickelte tiff Dateien. (Diese Augenwischerei ist ein netter Marketing Trick von helicon)

Wie kommst Du zu der Aussage?
Grüße Stefan

Offline Embarak

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Zitat
RAW Dateien können nicht gesteckt werden. Nur entwickelte tiff Dateien. (Diese Augenwischerei ist ein netter Marketing Trick von helicon)

Wie kommst Du zu der Aussage?
Grüße Stefan

Ist bei Zerene Stacker auch so.
http://zerenesystems.com/cms/stacker/docs/faqlist#does_zerene_stacker_handle_raw_files

Offline Embarak

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...Du kannst nur im Pmax-modus die Verrechnung vornehmen...

Das wollte ich wissen, danke. Manchmal ist es sinnvoll, beide Algorithmen laufen zu lassen,
da beide Vor- und Nachteile haben, die man später in Photoshop kombinieren kann.

Norbert

P.S.: Die Anmerkung mit der performance habe ich nur gemacht, weil ich mit meinem alten PC 32bit, 4GB RAM
bei einem größeren Stack genügend Zeit zum Kochen, Essen und Abwaschen hatte...
jetzt - mit i7, 64bit und 32 GB RAM - ist es eine Sache von wenigen Augenblicken.  ;D

Online Stefan

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Technisch sollte es möglich sein RAW Dateien zu stacken. Die Aussage eines konkurierenden Herstellers lass ich mal so stehen.

Soweit ich das sehe werden die RAW Dateien in DNG einem universellen RAW-Format konvertiert und dann das Ergebnis auch als DNG gespeichert. Dies deckt sich mit den besseren Möglichkeiten der späteren Entwicklung (mehr Blendenstufen etc.). Wie es genau funktioniert entzieht sich meiner Kenntnis, das Ergbenis und die größere Entwicklungsmöglichkeiten sind dagegen nachweisbar.

Grüße Stefan

Nachtrag hier steht alles dazu:
https://www.heliconsoft.com/raw-in-dng-out/

Deutsche Übersetzung...

Zitat
Helicon Focus Pro hat jetzt eine weitere wirklich wertvolle Funktion - es kann Rohdaten in ihrem nativen Farbraum verarbeiten. Das bedeutet, dass die Farbbalance und das Highlight-Clipping - die zerstörerischsten Operationen der gesamten Nachbearbeitung/Rohstoffentwicklung - nun nach Abschluss der Fokussierung durchgeführt werden können. Mehr noch - Sie können sogar das Stapelergebnis retuschieren, ohne es tatsächlich zu entwickeln! Wie ist das alles möglich? Fangen wir von vorne an.

Um alle Vorteile dieses neuen Verarbeitungsmodus zu verstehen, haben wir einen vereinfachten Überblick über den Algorithmus des Entwicklungsprozesses. Rohbilddateien enthalten Daten vom Sensor, die nur minimale Änderungen erfahren haben. Bei der Entwicklung von Rohbildern durchlaufen die Daten auf dem Weg von der Rohdatei in das gewählte Format eine Reihe von Verarbeitungsschritten. Auf jeder Stufe kann ein Teil der Bilddaten verloren gehen. Sobald alle Phasen der Rohentwicklung abgeschlossen sind, können Sie nicht mehr zum Weißabgleich zurückkehren oder das Ausblenden von Highlights rückgängig machen. Mit einer neuen Funktion von Helicon Focus sieht die Dateiverarbeitung anders aus. Vergleichen wir die Strukturen der Verarbeitungsalgorithmen, um den Unterschied deutlicher zu machen:

... Bild ... siehe Link ...

Mit diesem neuen Modus übernimmt Helicon Focus den größten Teil der Rohentwicklung'on the fly', nur um die Bilder für Sie auf dem Bildschirm darzustellen. Jedes Mal, wenn Sie das Bild schwenken oder zoomen, nimmt das Programm Rohdaten und wendet alle Rohdaten an. Das Image-Update ist etwas langsamer, aber das darunter liegende Rohbild bleibt immer absolut intakt! Auch wenn Sie in Helicon Focus Retuschierpinsel verwenden, kopiert das Programm die Rohdaten hin und her und zeigt Ihnen das Ergebnis mit Nachbearbeitungsoperationen auf dem Bildschirm an.

Nach dem Stapeln von Quellbildern, nach dem Fixieren von Artefakten mit Retuschierwerkzeugen, auch nach dem Hinzufügen von Text und Skalierung haben Sie immer noch ein Rohbild als Ausgabe/Ergebnis. Sie können es als DNG-Datei speichern, wenn Sie das Ergebnis in Ihrer bevorzugten RAW-Engine wie Adobe Camera RAW oder UFRAW usw. nachbearbeiten möchten. Oder Sie können das Ergebnis als JPEG oder TIFF speichern und erhalten das gleiche Bild, das Sie im Programm sehen.

Sie können nach dem Unterschied zwischen der Original-Rohdatei und der Ausgabe-DNG-Datei fragen. Nun, die Struktur der Dateien ist in der Tat etwas anders. Um Quellbilder auszurichten, muss Helicon Focus Bilder skalieren, verschieben und manchmal auch drehen. Dazu sollten Quellbilder von den ursprünglichen Sensor-Rohdaten in so genannte interpolierte RGB-Bilder konvertiert werden. Dieser Vorgang wird auch als Demosaicing oder Debayering bezeichnet. Es gibt viele Demosaicing-Algorithmen, einige von ihnen arbeiten besser mit der Erhaltung von Details, die anderen sind besser mit farbigen Mustern umgehen. Helicon Focus verwendet den Adobe DNG Converter zum Demosaik von Rohbildern, der die gleiche Engine wie das Adobe Camera RAW-Modul verwendet.

Was bringt es, den Raw-in-DNG-Out-Modus zu verwenden? Wenn Sie das Ergebnis als DNG-Datei speichern, können Sie die eigentliche Rohentwicklung an das Ende Ihres Workflows verschieben. Sie können Bilder stapeln und erst dann entscheiden, welcher Weißabgleich gewählt werden soll und ob die Highlights beschnitten werden sollen oder nicht.

Was sind die anderen wichtigen Dinge, die man über den Raw-in-DNG-out-Modus wissen sollte? Bitte beachten Sie, dass lineare DNG-Dateien groß sind, etwa so groß wie 16 Bit pro Kanal TIFF-Dateien. Wenn Sie hunderte von Bildern haben, könnte dies ein wichtiger Faktor sein. Sie sollten auch bedenken, dass DNG eigentlich eine Rohdatei ist, wenn Sie sie also in ein paar Jahren oder in einer anderen Roh-Engine öffnen, können Sie ein etwas anderes Ergebnis erhalten, da sich der Roh-Engine-Algorithmus mit der Zeit ändert. Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind und es genau so behalten wollen, empfehlen wir Ihnen, es in TIFF oder JPEG zu speichern.


Fazit: Es sind RAW-Dateien und bleiben RAW-Dateien
« Letzte Änderung: 03 Jul 18, 15:40 von Stefan »

Offline Sebastian

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Ganz so einfach würde ich das nicht hinstellen.
Aber ich würde mich nicht anmaßen wollen hier eine Diskussion führen zu wollen.
http://www.photomacrography.net/forum/viewtopic.php?t=27012&highlight=zerene+dng+output
So wie ich das verstehe ist der beste und genauso lange verlaufende Prozess, RAWs nach Wunsch verlustfrei zu entwickeln und dann als 16 Bit tiff stacken.
Gruß Sebastian

 

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