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Malachit oder Schlacke? / Schlacke

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Wandervogel:
Was habe ich gefunden?

Ritzen mit Taschenmesser geht, siehe Foto 1.
Stichfarbe habe ich auf Tassenunterseite probiert, . Geht aber nicht.
Der Brocken ist relativ schwer und glänzt an der Bruchstelle.

Ich fürchte es ist Schlacke, die Ritzbarkeit macht mich stutzig und dass ich sehr ähnliche Bilder von malachit gefunden habe...

Danke und Gruß

Gerdchen:
Hallo,

ist Schlacke.

Gruß

SaschaN:
Hallo,

sieht für mich nach Schlacke aus auf Bild 2 gut zu erkennen.

Gruß

Sascha

Roadrunner:
Hallo,
das ist mit Sicherheit Schlacke und leider kein Malachit!
Malachit ist mit Mohshärte 3,5-4 angegeben und damit relativ weich. Vergleichbar mit Calzit und Fluorit. Man kann es also leicht mit einer Nadel ritzen!
Noch dazu tritt Malachit, meines Wissens nach, nicht in einer so dichten kompakten Ausbildung auf. Die Stufe auf Deinen Bildern erinnert an Glas oder derben Quarz. Malachit ist ein Sekundärmineral und bildet Kristalle oder mehr oder weniger faserige Gebilde, manchmal wie Kugeln oder Fließformen ähnlich Goethit oder manchmal Hämatit.
Am einfachsten ist er aber am Säuretest und der Flammenfärbung zu erkennen. Ein Tropfen Salzsäure und Malachit schäumt auf!
Ein Span an eine Kerzenflamme und diese färbt sich grün (Kupfernachweis)!
Dazu dann die geringe Härte und Malachit wäre die engere Wahl, aber das ist eindeutig Schlacke!
Bis dann
Roadrunner

horst knoll:
Hallo
Bei dem Thema kenne ich mich aus, das ist zu 100% Schlacke!
Horst

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