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Diskussion: Gediegen Blei in St. Andreasberg ?
guefz:
Als Ganzes kann man das sicherlich nicht vergleichen. Aber man sollte prüfen, ob es bei den Bildungsbedingungen evtl. Überschneidungen gibt, die bei beiden Lagerstätten-Typen vorkommen können.
harzgeist:
Ich denke, Harald/Axinit hat den richtigen Weg vorgeschlagen. Es ist (jetzt erstmal) ein chemisches Problem. Wenn wie da mehr Durchblick haben, dann können wie nach passender Geologie suchen und die vergleichen. Der zweite Link, letzte Seite sagt was dazu, aber auch nicht zum Redoxpotential, was ja eigentlich hier der Knackpunkt ist.
Thomas
Harzsammler:
Auch wenn ich hier gesteinigt werde bleiben bei mir einige grundlegende Fragen offen:
ist es nicht seltsam, dass es in all den Jahren der einzige Fund von gediegen Blei dort ist?
( Ist das bei den anderen Seltenheiten auch so?)
Warum glänzt die ausgesäuerte Perle so?
(Wenn ich Blei mit HCl behandle wird es schwarz)
Wurde das Stück auf Verdacht gesäuert oder hat da schon etwas rausgeschaut?
Wenn es tatsächlich so ausgesäuert wurde und angeblich hydrothermal entstanden ist, warum liegt es dann als Nugget vor?
Ich denke hier immer noch an eine aufgeschossene Schrotkugel. Ließe sich ganz einfach durch Analyse der Legierung nachweisen oder ausschließen...
Grüße,
Michael
ganomatit:
Hallo Michael hier eine Information zu weiteren Seltenheiten von Andreasberg:
Gold und Palladium Mineralien (einschließlich empirische PdCuBiSe 3) aus dem ehemaligen Roter Bär Mine, St. Andreasberg, Harz, Deutschland: Durch Tieftemperatur, Fluid Aufdruck Oxidations
Alexandre Raphael Cabral & Wilfried Ließmann & Bernd Lehmann
Received: 24 April 2015 /Accepted: 30 June 2015 /Published online: 17 July 2015
# Springer-Verlag Wien 2015
ich hab es mal aus dem englischen Text übersetzt, vielleicht nicht ganz Formgerecht
ganomatit:
Gold and palladium minerals (including empirical PdCuBiSe3)
from the former Roter Bär mine, St. Andreasberg, Harz
Mountains, Germany: a result of low-temperature, oxidising
fluid overprint
Alexandre Raphael Cabral1 & Wilfried Ließmann2 & Bernd Lehmann1
Received: 24 April 2015 /Accepted: 30 June 2015
hier der Originaltitel
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