Arbeitsmittel / Means for work > Schneiden, Spalten, Schleifen, Polieren / Cutting, Grinding, Polishing

Sägen , Schleifen und Polieren

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kugel-frank:
Hallo Miteinander!

Die Antwort vom Bernd ist nur teilweise richtig- vielleicht auch deswegen weil ich noch eine "Große" vom Robert Huber habe....
Wenn ich daran mal wieder etwas schneide werde ich auch davon mal ein paar Bilder einstellen, das Prinzip der Zuführung, des Einspannens usw. ist schon recht anders als bei dieser Säge...

Also es ist eine der "Marke" Eigenbau, noch aus DDR-Zeiten, habe ich damals einem Sammel-Kollegen abgekauft noch für Mark der DDR; stand bestimmt 15 Jahre ungenutzt herum, mit der Ergänzung der Plexi-Glas-Haube ist sie noch wie im Original- einschließlich Riemenscheibe. Der Erbauer war der Vater (oder Schwiegervater?- weiß nicht mehr so genau) der bestimmt nicht mehr aktiv ist...

Also soweit für heute

Grüße und Glück Auf

Frank

Kilo:
ne wirklich, Frank, das ist ein Superstück, zumal der Turmalin am unteren Ende gut terminiert ist. Mach da nix dran, hinterher ist der Jammer groß. Ich kenne das, ich habs auch erlebt und meine Lektion gelernt.
Gruß Kilo

aca:
Hallo,

@Ralph
vielen Dank für den Tip, Aluminiumoxid für weichere Sachen zu verwenden.

Darauf wäre ich nie gekommen, Korund hätte ich für viel zu hart gehalten.
Dann kommt es wohl nicht nur auf die Härte des Poliermaterials an, sondern auch auf
die Form und den Bruch der feinen Körner.

Gruss
Amir

Geröllheimern:
Hallo zusammen,
habe "Sägen,Schleifen, Polieren" mit Interesse gelesen, da ich mich seit 2 Jahren auch damit beschäftige. Da ich der Meinung bin, daß man von den Erfahrungen Anderer profitieren kann, will ich die meinigen mal aufzählen. Habe oft gehört, mit einem Flachschleifer könne man kaum hochglänzende Flächen hinbekommen. Stimmt nach meiner Erfahrung nicht, wenn das Material sich auf Hochglanz polieren läßt, gehts auch mit einem Flachschleifer. Wichtige Voraussetzung scheint mir folgendes zu sein:
1. ein astreiner Schnitt ohne Absätze und schon gar kein Hohlschnitt,
2. der erste Schliff mit Körnung 80, je nach Material 1-4 Tage und ständig prüfen ob nix bröselt.
Ich fülle den Schleifteller zu 75%, die Stücke beschwere ich mit passensen Bleigewichten. Die Schleifdauer passe ich dem Material an, lieber einen Tag länger als nochmal anfangen. Für die Schleifgänge mit den Körnungen 240-400-800 brauche ich in der Regel 2 Tage, für das Polieren mit Aluminiumoxid 2-6 Tage.
Ich schleife nie schmierende Materialien, z.B. Tonkonkretionen oder Erze, mit anderem Material zusammen, da wird das Poliermittel-Wassergemisch schnell zum Sumpf und z.B. Achate werden kaum geschliffen bzw. poliert. Außerdem bin ich richtig pingelig wenn es darum geht, den Schleifteller beim Wechsel der Körnung zu reinigen!
Den Schleif-,Polierteller habe ich während des Betriebs mit einer Haube abgedeckt um Wasserverlust zu vermeiden, denn Schleifmarken sehen zwar manchmal schön aus,
vermasseln aber das Ergebnis  :'(
Allerdings habe ich auch so meine Probleme, z.B. arbeiten mit Schutzringen und Kantenfraß zu vermeiden? Oder wie verhindern, daß Erze beim Bearbeiten nicht scharfkantig werden und im Filz der Polierscheibe hängen bleiben? Oder was ist Sache wenn sich Stücke einfach in der Mitte des Schleiftellers versammeln und sich ums verplatzen nicht
bewegen wollen? Wenn jemand dazu was einfällt, für gute Tipps bin ich  immer dankbar, und wenn jemand an mich Fragen hat stehe ich zur Verfügung.
Danke und Gruß  ;D
Emma

Geröllheimern:
Nochmal hallo,
bei meiner Angabe für die Dauer der Schleifgänge mit den Körnungen 240-400-800 muß es heißen je Körnung 2 Tage!
Sorry, is halt schon e bissi spät, gell  :P
Gruß Emma

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