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Kieselholz aus den Elbekiesen

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Chrischan:
Hallo

anbei mal wieder ein Stück aus den Elbekiesen der Lausitz, ab und zu habe ich von diesen ?Holz kleinere meist nur Bruchstücke in den Elbekiesen gefunden, bei diesem schien sich aber ein Schnitt zu lohnen.Um welche Holzart handelt es sich?  Zu sehen ist ein leicht gequetschtes ?Stammfragment, das Stück ist nur geschliffen, werde aber sobald es fertig ist ein Aussagekräftigeres Bild nachreichen.
Danke schonmal im voraus.

Gruß Christian

oliverOliver:
ist ein schöner Querschnitt, und scheint zudem kein "normales Holz" zu sein, sondern was "Besonderes".
Habe eine Vermutung, würde aber eine Zuordnung gerne jenen Mitgliedern überlassen, die sich in der Materie wirklich auskennen (z.B. Lausitz, Sargentodoxa, Gnoisi, ...)

Chrischan:
so anbei noch 2 Aktuelle Bilder, leider habe ich beim schleifen/polieren nicht so sauber gearbeitet und somit sind an zwei drei Stellen ganz schöne Kratzer reingekommen  >:( .

Grüße Christian
 

Lausitz:
Solche Funde in den Altelbeschottern werden bei den Sammlern der Region gern unter der Bezeichnung Bärlapp geführt. Meist sind solche kleinen Achsen von verkieselten Tuff umgeben. Könnten es nicht auch einfach nur Wurzeln von anderen Baumarten sein, die mit dem umgebenden Boden verkieselten?

oliverOliver:

--- Zitat ---Könnten es nicht auch einfach nur Wurzeln von anderen Baumarten sein, die mit dem umgebenden Boden verkieselten?
--- Ende Zitat ---

Ja das hab ich mich auch schon öfters gefragt - v.a. bei Stücken, bei denen nur "Holz" und ringsum mehr oder weniger unstrukturierter verkieselter Tuff zu sehen ist, könnte das gut hinkommen (gab da schon mal eine Diskussion dazu - siehe https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php?topic=6640.msg165610#msg165610).
Bei anderen, wo eine "äußere Begrenzung" der anscheinend weitgehend aufgelösten Rindenschichten vorhanden ist, dürfte es sich vermutlich aber doch um Bärlappachsen handeln (siehe z.B. https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php?topic=6640.msg324446#msg324446).
Würde das also nicht verallgemeinern, muss wohl bei jedem Stück analysiert/abgewogen werden.
Interessant wäre einmal eine professionelle paläobotanische Bestimmung solcher "Bärlappe" in unterschiedlichen Ausprägungen - das könnte Klarheit schaffen, sonst bleibts ohnehin beim Raten ....

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