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Geerbte Sammlung - Hilfe beim Verkauf
geomueller:
Hallo alle,
also Leute hört mal auf Tobias falsche Hoffnungen zu machen. Ein Verkaufspreis für alles, auch im Einzelverkauf, von 20 T € für die vorgestellte Sammlung ist absolut illusorisch!! Das wäre ein Durchschnittspreis von 10 €/St.. Mehrere Hundert der Stücke bringen einen Erlös im Einzelverkauf zwischen 1 und 5 €, viele werden garkeinen Käufer finden. Natürlich sind auch einige wenige Sachen dabei die 50, 100 oder vielleicht auch 200 € bringen. Ich schätze man kann bei einem Verkauf insgesamt zwischen 5 und 8 T € erzielen, mehr nicht.
MfG Jürgen
TobiasM:
Danke für die Schätzung. Halte 20000 auch für extrem viel und deine Einschätzung für realistisch. 5k habe ich allerdings auch schon von einem Händler geboten bekommen für die Gesamte Sammlung. Würde mich also wundern wenn es auf ebay nicht mehr gäbe schließlich wissen Händler in der Regel wovon sie reden und müssen auch noch Gewinn machen
Elisabeth K.:
In der Hoffnung, etwas mehr Augenmaß walten zu lassen, möchte ich mich den Ausführungen von Herrn Müller anschließen. Durch meinen verstorbenen Ehemann bin ich lange Jahre nah an einem Sammlerleben gewesen und über die Jahre haben wir so manche Fehleinschätzung erlebt. Es gibt viele Sammler, die ihre Einkaufspreise notieren und dann in Tabellen zusammenfassen, woraus sich dann der Wert der Sammlung errechnen soll...
In der Masse handelt es sich, nach dem Überblick, über Eigenfunde und ordentliches Belegmaterial der Börsenlandschaft Westdeutschlands der 80er Jahre. Wirklich bemerkenswertes ist mir nicht aufgefallen, aber das ist auch immer subjektiv. Würde die Sammlung an einen Händler oder interessierten Privatsammler verkauft werden, käme man durchschnittlich auf einen Erlös von 1,5-3000 Euro für die gebotenen Qualitäten. Nur mit Glück dürfte sich mehr erzielen lassen.
Der separierte Verkauf über Plattformen wie Ebay ist sicher anzuraten, aber auch da sei vor zu hohen Erwartungen gewarnt, gleichermaßen vor dem erheblichen Arbeitsaufwand. Davon abgesehen, dass bei der Menge die entsprechende gewerbliche Anmeldung zu empfehlen ist, ist das ganze nicht in einem halben Jahr einfach verkauft. Bei angenommenen 50 eingestellten Stufen pro Woche ist das schon ein ganz ordentlicher Aufwand, was das Fotografieren und verpacken bzw. versenden anbetrifft.
Glückauf!
Elisabeth
geomueller:
--- Zitat von: Elisabeth Krischker am 13 Jan 19, 16:43 ---
Der separierte Verkauf über Plattformen wie Ebay ist sicher anzuraten, aber auch da sei vor zu hohen Erwartungen gewarnt, gleichermaßen vor dem erheblichen Arbeitsaufwand. Davon abgesehen, dass bei der Menge die entsprechende gewerbliche Anmeldung zu empfehlen ist, ist das ganze nicht in einem halben Jahr einfach verkauft. Bei angenommenen 50 eingestellten Stufen pro Woche ist das schon ein ganz ordentlicher Aufwand, was das Fotografieren und verpacken bzw. versenden anbetrifft.
Glückauf!
Elisabeth
--- Ende Zitat ---
Hier kann ich meiner Vorrednerin nur zustimmen, wenn man es ordentlich machen will ist eBay bei solch einer Masse extrem aufwendig, die Gebühren nicht zu vergessen, und zum Schluss wird Tobias auf einer ganen Menge Sachen sitzen bleiben die er nicht verkaufen kann.
Gruß Jürgen
Junibolte:
Hallo, Tobias,
selbst als langjähriger Sammler würde ich mir das nicht antun, diese Menge über Ebay zuverkaufen. Dazu kommt noch, das es meist nicht reicht, einfach Name, Größe usw. reinzuschreiben. Ein bißchen "Marktgeschrei" sollte auch schon dabei sein. Das geht allerdings nur, wenn die nötige Ahnung vorhanden ist.
Ich selbst würde für die Sammlung allenfalls 1500 -2000 Euro ausgeben. Einiges wäre für die eigene Sammlung zu gebrauchen, ein Teil langfristig, wohlgemerkt - langfristig - einzeln zu verkaufen. Auf dem Rest, schätzungsweise 60 - 70 % bleibt man sitzen, egal ob man auf die Börse geht, bei Ebay verkauft oder in den Ebay-Kleinanzeigen. Da bleibt dann nichts anderes übrig, als zu verschenken oder die Tonne.
Du dürftest dich über das Händlergebot von 5000 Euro glücklich schätzen. Diese Chance wird es meines Erachtens nicht wieder geben.
Zuallerletzt darfst du die Logistik eines Einzelverkaufes nicht unterschätzen. Verpackungen in allen Größen, Stopfmaterial. Watte, Zellstoff, Dosen usw. Die Ware soll ja auch heil ankommen. Die Pakete müssen, wenns läuft, täglich gepackt werden und zum Versand gebracht werden. Schludern ist da nicht drin. Der Zeitaufwand ist bei einer solchen Menge enorm.
Dazu kommt dann noch der Zeitaufwand für die nicht verkauften Stücke. kannst du abschätzen, was geht oder nicht? Ebay bekommt dann anschließend von dir ca. 10% Gebühren vom Verkaufspreis.
Und,und, und
Gruß
Hans Peter
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