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Großer Stein aus ehemaligem Braunkohletagebau in Borken/Nordhessen

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Steinjäger:
Hallo,
zunächst handelt es sich bei dem Stein um ein Flußgeröll, durch den Transport im Wasser rundgeschliffen. Die Löcher dürften ziemlich sicher dadurch entstanden sein daß sich dort früher Einschlüsse eines weniger beständigen Materials befanden das ganz oder teilweise weggelöst wurde.
Wie bereits von Oliver vermutet könnte es sich bei dem Stein um etwas "silikatisches" handeln, in den Löchern könnte sich z.B. Calcit befunden haben. Ohne eine frische Bruchfläche und nur nach Fotos wird eine genauere Bestimmung aber schwierig.

Gruß und Glück auf!


Uwe

harzgeist:
Kalkstein könnte man z.B. mit einen paar Tropfen 10%-iger Salzsäure (nicht Essig! ) ausschließen. Kalkstein schäumt sofort und bei dolomitischem Kalkstein dauert es etwas länger bis einige Blasen sichtbar werden.
Auch die Härte gibt einen Hinweis. Wie verhält sich der Stein gegenüber einer Messerklinge, Glasscherbe, Stahlnadel?
Ich tippe auch auf was Silikatisches (Quarzit?? )

Thomas

Harzsammler:

--- Zitat von: harzgeist am 15 Jan 19, 17:58 ---Kalkstein könnte man z.B. mit einen paar Tropfen 10%-iger Salzsäure (nicht Essig! ) ausschließen. Kalkstein schäumt sofort und bei dolomitischem Kalkstein dauert es etwas länger bis einige Blasen sichtbar werden.
Auch die Härte gibt einen Hinweis. Wie verhält sich der Stein gegenüber einer Messerklinge, Glasscherbe, Stahlnadel?
Ich tippe auch auf was Silikatisches (Quarzit?? )

Thomas

--- Ende Zitat ---
... bei einem Säuretest  an karbonatisch gebundenen Sandsteinen kann der Laie schon mal schnell falsche Schlüsse ziehen.

Gerade nach dem letzten Foto bleibe ich bei Sandstein/Quarzit.

Grüße,
Michael

arolina66:
Vielen Dank euch allen für eure Einschätzungen :)
Viele Grüße, Christine

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