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Autor Thema: Vivianit oder nicht?  (Gelesen 1011 mal)

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Offline WernerBi

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Vivianit oder nicht?
« am: 08 Feb 19, 14:34 »
Hallo Leute,
heute bin ich weiter durch meine Sammlung geschweift...
Dabei habe ich die unten gezeigte Stufe, die ich vor ca. 4 Jahren im Internet gekauft hatte (ebay) als Teil eines Konvoluts, wieder gefunden. Laut beiliegendem Blatt sollte es Wismut sein. Mir war so als ob ich Wismut in dieser Wuchsform so bisher noch nie gesehen hätte. Deshalb habe ich meine Literatur bemüht und fand ein Bild, dass ziemlich fast genau so aus sieht wie meine Stufe. Laut Buch ist es Vivianit (Blaueisenerde). Auf dem Foto im Buch ist das Mineral aber wesentlich "blauer". Deshalb möchte ich mich gerne nochmals vergewissern.
Die Stufe ist ca. 5,5 cm lang und 3 x 2,5 cm an Breite und Höhe.
Lieber Grüße und vorab schon mal vielen Dank
Werner
« Letzte Änderung: 10 Mär 19, 18:55 von oliverOliver »

Offline WernerBi

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Re: Vivianit oder nicht?
« Antwort #1 am: 08 Feb 19, 14:41 »
Noch ein Bild von der anderen Seite

Offline jkstar

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Re: Vivianit oder nicht?
« Antwort #2 am: 08 Feb 19, 16:21 »
Sieht bisschen aus wie gammliger Antimonit...

Gruß
Julian

Offline stoanklopfer

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Re: Vivianit oder nicht?
« Antwort #3 am: 08 Feb 19, 20:16 »
Sieht bisschen aus wie gammliger Antimonit...

Gruß
Julian

Ist es auch.

Offline WernerBi

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Re: Vivianit oder nicht?
« Antwort #4 am: 09 Feb 19, 11:53 »
Hallo Leute,
Danke für die Antworten. Habe mich jetzt doch getraut die Härte festzustellen - und siehe da, ihr habt (natürlich) recht. Es handelt sich um einen Antimonit. War total falsch beschrieben. Nachdem ich das Konvolut aus Hessen habe, glaube ich, dass das Stück aus der Eifel ist. Spricht da was dagegen?
Grüße
Werner

Offline Steinjäger

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Re: Vivianit oder nicht?
« Antwort #5 am: 09 Feb 19, 14:20 »
Nachdem ich das Konvolut aus Hessen habe, glaube ich, dass das Stück aus der Eifel ist. Spricht da was dagegen?
Grüße
Werner

Hallo,

daß das Stück aus der Eifel stammt würde ich ausschließen - und den Zusammenhang Hessen/Eifel  erkenne ich auch nicht....


Gruß und Glück auf!


Uwe

Offline felsenmammut

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Re: Vivianit oder nicht?
« Antwort #6 am: 10 Feb 19, 20:19 »
Glück Auf!

Wismut wird es nicht sein. Auch wenn Antimonit aufgrund seiner Häufigkeit und typischen Ausbildungsform wie bei dem hier diskutierten Stück auftritt, würde ich aber Bismuthinit nicht ganz ausschließen wollen. Leider sind Bismuthinit und Antimonit schwer zu unterscheiden, erst recht wenn der Fundort fehlt, um analysierte Vergleichsstücke für die Bestimmung heranziehen zu können. Die Dichte ist zwar deutlich verschieden von Antimonit und Bismuthinit, dürfte aber bei dem Stück, da vermutlich Matrix und offensichtlich etwas Pyrit mit dabei ist, kaum vernünftig für das fragliche Mineral zu bestimmen sein. Natürlich könnte man einen seitlich sitzenden sauberen Einzelkristall mechanisch herauslösen und mittels Pyknometer eine Dichtemessung durchführen. Auch andere Erzminerale wären noch denkbar. Aber leider wird das ohne bekannten Fundort ein wenig zielführendes Rätselraten.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

Offline stoanklopfer

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Re: Vivianit oder nicht?
« Antwort #7 am: 12 Feb 19, 05:20 »
Glück Auf!

Wismut wird es nicht sein. Auch wenn Antimonit aufgrund seiner Häufigkeit und typischen Ausbildungsform wie bei dem hier diskutierten Stück auftritt, würde ich aber Bismuthinit nicht ganz ausschließen wollen. Leider sind Bismuthinit und Antimonit schwer zu unterscheiden, erst recht wenn der Fundort fehlt, um analysierte Vergleichsstücke für die Bestimmung heranziehen zu können. Die Dichte ist zwar deutlich verschieden von Antimonit und Bismuthinit, dürfte aber bei dem Stück, da vermutlich Matrix und offensichtlich etwas Pyrit mit dabei ist, kaum vernünftig für das fragliche Mineral zu bestimmen sein. Natürlich könnte man einen seitlich sitzenden sauberen Einzelkristall mechanisch herauslösen und mittels Pyknometer eine Dichtemessung durchführen. Auch andere Erzminerale wären noch denkbar. Aber leider wird das ohne bekannten Fundort ein wenig zielführendes Rätselraten.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

Ganz klar rumänischer Antimonit (Stibnit) und nix anderes.

Offline jkstar

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Re: Vivianit oder nicht?
« Antwort #8 am: 12 Feb 19, 07:35 »
So wie es aussieht dürfte es schwefelig riechen und die Matrix teilweise recht bröselig sein. Wenn es so ist, dann nicht in die Sammlung zu anderen Stücken stellen, sondern lieber entsorgen..

Gruß
Julian

Offline slugslayer

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Re: Vivianit oder nicht?
« Antwort #9 am: 12 Feb 19, 08:32 »
Hallo,
leicht blau angelaufener, leicht korrodierter Antimonit. Rumänien oder Nandan, China. Ich tippe auf Rumänien. Vivianit dürfte ja beim Bruch transparent erscheinen und müsste relativ leicht sein im Vergleich zu Antimonit.

LG Philip


Offline Harzsammler

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Re: Vivianit oder nicht?
« Antwort #10 am: 12 Feb 19, 15:58 »
Glück Auf!

Wismut wird es nicht sein. Auch wenn Antimonit aufgrund seiner Häufigkeit und typischen Ausbildungsform wie bei dem hier diskutierten Stück auftritt, würde ich aber Bismuthinit nicht ganz ausschließen wollen. Leider sind Bismuthinit und Antimonit schwer zu unterscheiden, erst recht wenn der Fundort fehlt, um analysierte Vergleichsstücke für die Bestimmung heranziehen zu können. Die Dichte ist zwar deutlich verschieden von Antimonit und Bismuthinit, dürfte aber bei dem Stück, da vermutlich Matrix und offensichtlich etwas Pyrit mit dabei ist, kaum vernünftig für das fragliche Mineral zu bestimmen sein. Natürlich könnte man einen seitlich sitzenden sauberen Einzelkristall mechanisch herauslösen und mittels Pyknometer eine Dichtemessung durchführen. Auch andere Erzminerale wären noch denkbar. Aber leider wird das ohne bekannten Fundort ein wenig zielführendes Rätselraten.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

Ganz klar rumänischer Antimonit (Stibnit) und nix anderes.
Ja, warum immer so kompliziert bei eigentlich eindeutigen Sachen  ???

Offline uwe

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Re: Vivianit oder nicht?
« Antwort #11 am: 12 Feb 19, 21:36 »
Eindeutig ist in der Mineralogie ohne komplette Analyse gar nichts, erst recht nicht wenn nur ein Bild zur Vefügung steht. Ohne den Fundort zu kennen, ist eine Aussage, um welches Mineral es sich handelt, sehr gewagt.

Gruß
Uwe

 

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