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Autor Thema: Quarz mit Feldspat?  (Gelesen 376 mal)

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Offline Angler

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Quarz mit Feldspat?
« am: 11 Mär 19, 16:15 »
Werte Experten und Foristen,
unsere heutige Anfrage betrifft einen kleinen Quarzkiesel, den wir aus unserer Trommel gefischt haben. Das erklärt Euch auch die Spiegelungen auf den Fotos. Unser Fotograf kriegt das einfach nicht besser hin. >:(
Wir können uns nicht einigen, ob die braunen Kristalle eingefärbte Quarzkristalle sind oder eingelagerte Feldspate. Der Quarz ist stellenweise glasklar und man kann somit regelrecht in den Stein hineinsehen. Der HCL-Test war negativ.
Der Kiesel kommt aus dem brandenburger Geschiebe und ist rund 3cm lang, max. 1,8cm breit und 1,1cm hoch.
Für Eure Hilfe bedanken wir uns im Voraus und wünschen allen Experten wie Foristen hier noch eine schöne Woche.

VG von der brandenburger Rentnerband und Michael
P.S. Schade, dass so wenige Geschiebefreunde hier Ihre Funde vorstellen.

Offline oliverOliver

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Re: Quarz mit Feldspat?
« Antwort #1 am: 11 Mär 19, 16:26 »
also ich kann hier keinen Feldspat erkennen -
sind am getrommelten Stein evtl. Härteunterschiede verschiedener Bereiche festzustellen?

Offline Staubi

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Re: Quarz mit Feldspat?
« Antwort #2 am: 11 Mär 19, 17:11 »
Sicher, dass die einzelnen Kristallite tatsächlich selbst gefärbt sind und nicht nur Fe-Oxide an deren Korngrenzen die bräunliche Farbe hervorrufen?
Dieser Karamell-Farbton ist bei Quarz doch eher ungewöhnlich.

Offline felsenmammut

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Re: Quarz mit Feldspat?
« Antwort #3 am: 11 Mär 19, 18:04 »
Glück Auf!

bis auf den möglicherweise geringen Fremdmineralanteil, der eventuell für die Farbe verantwortlich ist, wird es wohl alles Quarz sein. Trommel ist zwar eine wenig aussagende Fundortangabe, aber ich vermute mal irgendwo glazial und fluviatil beeinflusstes Gebiet im östlichen Teil Deutschlands wird es schon sein. Derartige Quarzkiesel sind da weit verbreitet.

Bei getrommelten granitoiden Gesteinen (Quarz + Feldspat) sieht man meist eine Reliefbildung, da der Feldspat etwas mehr abgetragen wird als der Quarz.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

Offline Angler

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Re: Quarz mit Feldspat?
« Antwort #4 am: 11 Mär 19, 19:22 »
Hallo Oliver,
wenn Du kein Feldspat siehst, dann ist da auch keiner. Die Frage kam ohnehin nur wegen der Farbe auf. Wir haben den Stein eben mal mit einer Stahlnadel an verschiedenen Stellen zu ritzen versucht, aber keine Chance. Natürlich abgesehen vom Sprung im Stein, weshalb er auch von unseren Damen aussortiert wurde.
Wir wollten den Stein aber nicht zerschlagen, weil er in die Kinderkiste kommen soll. Sie nehmen sich immer gerne bunte Trommelsteine mit, auch wenn diese nicht ganz perfekt sind.

Hallo Staubi,
nein absolut nicht. An vielen Stellen sieht es auch für so aus, als würde die Verfärbung von den Kristallgrenzen kommen. An anderen Stellen aber nicht. Was aber daran liegen kann, dass diese Kristalle so angeschliffen sind, dass eine vollständige Durchfärbung vorgetäuscht wird. Ist halt für uns schwer einzuschätzen.

Hallo Felsenmamut,
ja entschuldige die „Trommel“, aber „brandenburger Geschiebe“ steht auch da. Und danke nochmal für Deinen Hinweis. Ist auch eigentlich klar, aber wir Gelegenheitssammler mit gediegenem „Achtelwissen“ zweifeln natürlich immer, ob wir unseren Augen auch trauen dürfen. :)   

Dann wird so sein und dann passt ja auch wieder alles zusammen.

Recht herzlichen Dank für Eure schnelle und wie immer kompetente Hilfe!

VG von der brandenburger Rentnerband und Michael

 

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