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Autor Thema: gruenes Mineral auf Lehm eventuell Arsenverbindung?  (Gelesen 252 mal)

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Offline wschweizer

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Hallo,
nach mehrtaegigem Trocknen von gelbem Bohnerzlehm aus einem Steinbruch in Suedwestdeutschland traten intensiv gruengefaerbte Stellen an der Oberflaeche auf.
Der Lehm ist in feuchtem Zustand sehr gut formbar, wie Ton, und es wurden frueher auch Gefaesse daraus hergestellt. Er enthaelt auch teilweise Bohnerzknollen.
Jetzt bin ich etwas besorgt, dass es sich bei der gruenen Abscheidung um eine Arsenverbindung handeln koennte, evtl. Konichalcit?

Die Faerbung trat nur an dieser einen Stelle auf. Der Rest einer groesseren Menge ist ungefaerbt.
Auf die Idee mit dem Arsen bin ich gekommen, weil ich an einer Stelle im Internet einmal gelesen habe, die Wuerttembergischen Bohnerze koennen auch Arsen enthalten.
Falls es sich um Arsen handelt, ist ein Umgang mit dem Lehm als gefaehrlich zu betrachten?

Offline uwe

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Re: gruenes Mineral auf Lehm eventuell Arsenverbindung?
« Antwort #1 am: 24 Mai 19, 21:52 »
Es sieht von der Strucktur zwar nicht so aus, aber ich denke es handelt sich um Malachit bzw. eine Kupferverbindung. Eine ähnliche Kupfermineralisiation kommt im Ton nahe der Achatfundstelle von St. Egidien vor.

Aber selbst wenn es sich um eine Arsenverbindung handeln würde, wäre der Ton bzw. Lehm nicht gefährlich, solange man ihn nicht essen würde.

Gruß
Uwe

Offline wschweizer

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Re: gruenes Mineral auf Lehm eventuell Arsenverbindung?
« Antwort #2 am: 24 Mai 19, 22:02 »
danke fuer die Antwort! Dann kann ich ja weiter Farben daraus herstellen.

Offline harzgeist

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Re: gruenes Mineral auf Lehm eventuell Arsenverbindung?
« Antwort #3 am: 24 Mai 19, 22:13 »
... und sogar grüne   :D :D
Ich gehe -wie Uwe-  auch von Malachit (und evtl auch Brochantit) aus.

Offline wschweizer

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Re: gruenes Mineral auf Lehm eventuell Arsenverbindung?
« Antwort #4 am: 24 Mai 19, 22:25 »
sehr interessant!
Das waere nauerlich noch was, wenn man die gruene Farbe da rausloesen koennte. Aber ich glaube, da ist nicht genug drin.

 

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