Gesteine / Rocks / Rocas > Geschiebe / Glacial erratic

Äsby-Diabas?

(1/3) > >>

Angler:
Werte Experten und Foristen,
der angefragte Stein kommt aus einer Kiesgrube des nordöstlichen Brandenburg. Er ist bzw. war 7cm lang, etwa 3cm breit und ebenso hoch.
Unseren „Arbeitstitel“ haben wir nach unserer Bestimmung, entsprechend der Beschreibung von Dr. Frank Rudolph gewählt. Denkbar wäre für uns auch, dass es sich um ein Sedimentgestein handelt, welches aus einer ehemaligen Schwermineral-Seife entstanden ist. Die Matrix ist jedenfalls fast schwarz in der kleine bis winzige Fremdminerale enthalten sind. Quarze sind dabei eindeutig erkennbar.
Wir sind schon sehr gespannt auf Eure Expertisen und bedanken uns höflich für Eure neuerliche Hilfe bereits im Voraus.

Ein Äsby-Diabas wäre für uns ein Erstfund! :)

VG von der brandenburger Rentnerband und Michael

oliverOliver:
ich kenn mich zwar mit nordischen Geschieben rein gar nicht aus,
aber da die Quarzkomponenten deutlich kantengerundet sind, würde ich doch zu einem Sediment tendieren .....

stoanklopfer:
Scheint ein Sandstein zu sein. Von "Diabas" jedenfalls keine Spur.

Angler:
Hallo Oliver und Volkmar,
zunächst vielen Dank für Eure Beurteilungen. Gerade eben hat ein fleißiges Bienchen ein Schnittbild eines Äsby-Diabas – nach dem wir bisher erfolglos gesucht hatten – bei kristallin.de gefunden.
Selbiges bestätigt Eure Feststellungen, dass unser Stein kein solcher Diabas sein kann. Auffällig ist aber die äußere Ähnlichkeit. Gibt es eine Erklärung, wie die weißen, leicht erhabenen (wie beim Äsby-Diabas) und sehr harten(mit Stahlnadel nicht entfernbare) Oberflächenstrukturen entstanden sein könnten? Druckmarken hatten wir eigentlich ausgeschlossen.

VG aus Brandenburg   

oliverOliver:
vermutlich ist der Sandstein etwas eingekieselt bzw. "verquarzt" - die weißen Rippel wären dann (absichtlich unter Anführungszeichen) "Quarzleisten" bzw. SiO2-Anreicherungshorizonte.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln