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Sammlung Nummerierung wo fang ich an?
Kluftknacker:
--- Zitat von: Hydrobora89 am 08 Sep 19, 20:44 ---aber bei welchen Stück würdet ihr das machen???
--- Ende Zitat ---
Das ist doch völlig egal, so wie die Stufen halt kommen. Das Wichtigste ist, dass die Zuordnung Stufe : Daten jederzeit widerspruchsfrei gewährleistet ist. Es macht keinen Sinn, zuerst mit den ältesten Funden anzufangen oder regional zu sortieren. Irgendwann stehst Du vor der Aufgabe, Nachzügler ins System quetschen zu müssen, was dann scheitert.
Eckard:
Hallo Christian,
Du fragst: aber bei welchen Stück würdet ihr das machen???
Antwort: Es ist doch scheißegal, wo Du anfängst. Wichtig ist, dass Deine Buchführung stimmt. Für die solltest du Dir Excel-Dateien schaffen, die Du ganz nach Deinem Gusto sortieren kannst.
Ganz ehrlich: Ich habe mich das anfangs auch gefragt, bin aber zu dem Schluss gekommen, dass es ganz einfach gehen kann. So finde ich alles wieder, egal, ob nach Fundort, Mineral/Stein, Gewicht, Lagerort oder Datum gesucht wird. Du musst Dir das Leben nicht unnötig schwer machen.
In erster Linie ist wichtig, dass DU alles wieder findest. Dann macht es auch Spaß. Mach Dir zusätzlich auch noch 'ne Doku dazu. Kann nie schaden, wenn man eventuell mal seine Sammlung weitergeben will; und man kann sie auch vorher noch selber nutzen, wenn die Synapsen im Oberstübchen mal streiken. - Ich hab's jedenfalls so gemacht, weil ich eine Sammlung ganz anderer Art nun einem Museum übergebe. Die sollen es ja nicht schwerer haben als ich es hatte. - Viel Erfolg.
Besten Gruß
Eckard
heli:
Die einfachste Methode ist auflaufend durchzunummerieren.
Spätestens mit dem Anwachsen der Sammlung muss man sich dann sowieso entscheiden, wie man die Stufen in der Sammlung ablegt. Meine Erfahrung ist - will man die Übersicht nicht verlieren - dass ab einer gewissen Anzahl von Stufen meist nur mehr die lokale Zuordnung sinnvoll ist.
Ausnahmen davon wird es aber wegen spezifischer Sammelvorlieben immer geben.
Uwe E:
Hallo,
--- Zitat ---das mit den Etiketten ist eine sehr gute Idee. Ich arbeite mehr oder minder jeden Tag damit aber auf die Idee bin ich noch nicht gestoßen.
--- Ende Zitat ---
die müssen natürlich auch gut halten. Die aus einem Etikettendrucker sind zwar sehr langlebig, weil aus Kunststoff, man hat aber viel Verschnitt und die Klebkraft auf einem Stein bezweifele ich.
Ich drucke mir normalerweise kleine Schildchen von ca. 1 x 0.5 cm mit weißer Schrift auf rotem Hintergrund aus, klebe auf die Rückseite des Blattes einen Streifen doppelseitiges Teppichklebeband (sehr klebstark, bekommt man aber trotzdem wieder ab), auf die Vorderseite einen Streifen durchsichtiges Klebeband zum Schutz, schneide den schmalen Streifen aus und kann dann nach und nach die einzelnen Nummern bei Bedarf abtrennen.
Ich habe mich für weiß auf rot entschieden, weil man dadruch die Etiketten schnell am Sammlungsobjekt "orten" kann (kleben natürlich auf der Rückseite). Bei Kleinstmineralien in Dosen klebe ich allerdings ein schmales Schild mit schwarzer Schrift auf weißem Grund auf den Sockelrand. (Bei Dosen ist es durchaus auch sinnvoll, ein Etikett mit der Beschreibung des Objektes auf den Unterboden des Sockels zu kleben.)
Bei "aggressiven" Mineralien, die z. B. Zerfallsprodukte von Pyrit enthalten, habe ich allerdings festgestellt, dass die Druckerfarbe ausbleichen kann. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man lieber auf einem Laserdrucker ausdrucken.
Auf stark bröselnden Stücken muss man eventuell mit einen Tropfen Leim nachhelfen oder wie ich es sonst mache, auf einem Strich Korrekturflüssigkeit aus dem Bürobedarf per Hand schreiben - das ist aber eher die Ausnahme.
Und was die Nummerierung angeht, wie schon mehrfach gepostet wurde, einfach bei 1 beginnen und dann durchnummerieren. Einen bestimmten Nummernbereich für eine Mineralspezies oder einen Fundort bringt später, wenn die Sammlung wächst, garantiert Probleme. Eine Variante wäre allerdings noch z. B. H1, H2, H3 ... und N1, N2, N3 ... oder ähnlich zu verwenden, um so die eigentliche Hauptsammlung von einer Nebensammlung zu trennen (z. B. Stücke die nicht zum eigentlichen Sammelgebiet passen aber als Ergänzung vielleicht wegen ihrer Schönheit erworben wurden).
Bei mir war es so, dass man anfangs alles gesammelt hat und man sich später dann auf ein Fachgebiet spezialisierte. So befinden sich neben dem eigentlichen Hauptgebiet auch noch Stücke, die nicht zur Hauptsammlung gehören, in der Sammlung. Da ich eine Datenbank verwende, habe ich neben der durchgehenden Nummer ein zusätzliches Attribut hinzugefügt, welches die Sammlungen abgrenzt. Das geht aber auch mit Excel. So hat sich bei mir eine Untersortierung der Art H=Hauptsammlung Erzgebirge, N1=Nebensammlung Randgebiete Erzgebirge, N2=Nebensammlung restliches Deutschland, I=International, S=Sonstiges ergeben. Aber wie gesagt ist das nur eine Zusatzangabe neben der durchnummerierten Sammlung.
Grüße
Uwe
skibbo:
Hallo,
ich habe für meine Sammlung entschieden, dass auf jedem Stück, das einen gesicherten Fundort hat, dieser auch aufgeklebt ist. Denn wie viele Stücke aus diversen Sammlungen habe ich schon bekommen, auf denen zwar eine Nummer klebt, die aber so ungewöhnlich sind, dass es nachträglich nicht mehr möglich war einen exakten Fundort zu bestimmen. Und wie es so oft ist, wurde die Karteikartensammlung oder der PC, auf der die Sammlung verwaltet wurde, von den Nachfahren nicht gefunden oder schon entsorgt. Da hilft eine Nummer auf der Stufe natürlich sehr...
Daher habe ich beschlossen bei Eigenfunden und Stücken, deren Fundort 100% gesichert ist, diesen auch auf der Stufe zu vermerken. Bei Eigenfunden notiere ich zusätzlich auch das Funddatum auf der Stufe.
Die Fundstelleninformationen zu erhalten ist für mich der wichtigste Punkt einer Dokumentation. Vor allem, wenn es fundstellenuntypische Stufen sind.
Grüsse
Stefan
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