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Verdrängung "Jaspis / Wolframit"

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seisteff:
Glück auf

Ich möchte gerne dieses Bild mit Jaspis von der Wolframitgrube Pechtelsgrün ins Lexikon stellen.
In der Literatur zur Wolframitgrube  steht geschrieben, Zitat ("Jaspis fand sich als Einlagerung im Gangquarz, die Form der Abscheidung ließ erkennen das er in Verdrängungshohlräumen von Wolframit entstanden ist")

In diesem Fall hat der Jaspis den Platz von Wolframit eingenommen. (siehe Bild)

Meine Frage an die Experten: Ist das eine Pseudomorphose/ Metasomatose  oder wie heißt das in der Fachsprache?

Grüße seisteff

giantcrystal:
Hallo Stefan

verzeih, aber wo war da früher der Wolframit ?

Glück Auf

Thomas

seisteff:
Hallo Thomas

Da wo jetzt der Jaspis ist!

Grüße seisteff

Collector:
Hallo Stefan

das ist keine Pseudomorphose. Wie Thomas schon schrieb ".. wo war da früher der Wolframit ?... sollte unabdingbar die Form (griechisch: morphé = Gestalt) erkennbar /deutbar sein.

Dieser Jaspis könnte als Gangfüllung enstanden sein. Eine andere Interpretation ist ein Trümmerjaspis.
Trümmerjaspis bildet sich durch tektonische Einwirkungen auf Jaspis, welcher durch Quarzabscheidungen wieder miteinander verkittet wurde. Per se ein Mineral, im geologischen Sinn jedoch eine tektonische Brekzie, d.h., ein nicht klassifizierbares Gestein.
Ich würde dieses Exemplar als "Jaspis-Quarz-Brekzie" in die Sammlung aufnehmen.

Gruß
collector

Sebastian:
Also die ehemalige Form des derben Wolframits lässt sich schon erahnen. Schwieriger Fall, eine klassische Pseudomorphose
halte ich hier für nicht passend. Richtig einen Namen würde i h dem nicht geben, einfach beschreiben was los war.
Trümmerjaspis ist es nicht, auch keine breckzie, aber ein sehr interessantes Stück.
Gruß Sebastian

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