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vielflächiger orangefarbener Spessartin mit Manganit

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smaragd123:
Das war bezogen auf den Spessartin.
Der kann doch durch die Regionalmetamorphose von Mangan-reichen Sedimenten entstehen.
(Nicht bezogen auf diese Lokalität): Die Zusammensetzung der umliegenden Sedimente spielt bei Intrusionen doch eine relativ große Rolle. (Kontaktmetamorphose/ Metasomatose; siehe Beispiel Skarn)

Alcest:
Zwischen Intrusion und älterem Nebengestein gibt es ja auch Reaktionssäume mit bestimmten Mineralbildungen.

Zudem ist Rhyolith das vulkanische Äquivalent (u. a. chemisch gesehen) zum Granit, auf dem Spessartin oft sitzt. Laut diverser Eintragungen (z. B. bei uns im Granatportrait) bildet sich Spessartin auch nebst Rhyolithen. Da wäre das Sediment, wie in Wikipedia beschrieben (Bildung von Spessartin "nur" in Graniten/Granitpegmatiten oder überprägten Mn-reichen Sedimenten) irrelevant.

Allerdings, um zum Kern des Pudels zurückzukehren, würde ich die Zuordnung des Bildes löschen und auch den Ersteintrag von Spessartin zur Fundstelle, der im Rahmen dieses Bildes erfolgte, entfernen. Es sei denn, die Bildautoren/Stufenbesitzer sind sich analytisch oder anderweitig sicher, dass es sich tatsächlich um Spessartin handelt. Ich persönlich würde es so optisch ausschließen.

guefz:
Mit einer Raman-Messung sollte sich zumindest die Gruppenzugehörigkeit klären lassen, für Details ist dann häufig EDX erforderlich.

Alcest:
Ich habe die Beschreibung hinsichtlich der von uns bezweifelten Bestimmung ergänzt, die Zuordnungen jedoch noch so gelassen.

Manfred Früchtl:
Hallo,
das ist eine Stufe von uns. Ich habe die noch nicht gesehen und werde diese am Donnertag anschauen.
Auf dem Bild sehe ich auch eher einen tetragonalen Kristall, Formen wie bei Anatas.
Ich melde mich wieder nächsten Freitag
Gruß Manfred

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