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Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
ganomatit:
Hallo Manfred,
das hoffen wir wohl nicht.
Gruß Frank!
Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Conny3:
Hallo,
ich habe da auch so ein Schätzchen aus dem Granulitgebirge. Es ist ein Achatgang aus dem Ratssteinbruch von Hartmannsdorf bei Chemnitz. Ein älterer Fund, mal getauscht und selbst vor 1990 poliert! Man sieht auf dem leider etwas überbelichteten Bild auch gut die Granateinschlüsse im Pyroxengranulit. Die hatte ich vorher noch nie so deutlich gesehen. :D Der Bruch ist seit vielen Jahren verfüllt bzw. See (?) und gehört damit zu den längst erloschenen Fundstellen. Selbst war ich allerdings auch damals noch nie in dem Bruch. In Vollstädt "Einheimische Minerale" befindet sich eine Übersicht was dort wo gefunden wurde (Skizze als Beilage).
Gruß Conny
Elisabeth K.:
Der Bruch wurde teilweise mit Asche aus einem Heizkraftwerk verfüllt und ist heute ein See. Hier und da muss es bei illegalen Begehungen noch geringe Fundmöglichkeiten gegeben haben. An sich ist das Gelände abgesperrt und es residiert eine Baufirma oder so etwas darauf.
Glückauf!
Elisabeth
uwe:
Mit den erloschenen Fundstellen ist das so eine Sache. Mitunter gilt eine Fundstelle als erloschen und plötzlich ist sie wieder aktuell. Ich denke da z.B. an die Antimonmineralisation von Bräunsdorf. Diese Fundstelle galt mit Recht als erloschen und plötzlich kam ein Hochwasser und es war notwenig eine Brücke neu zu bauen. Der Bach wurde zur Freude aller Lokalsammler durch ein altes Haldengebiet umgeleitet. Kermesit und Co. war wieder zu finden. Auch die abgedeckten Halden 371, 250 und 207 können zur Zeit als einstmal ergiebige Fundstellen als erloschen betrachtet werden. Aber wer weis, ob durch künftige Baumaßnahmen nicht doch wieder mal ein Zugriff möglich ist. Vielleicht bricht der Tunnel unter der 207 mal ein und dann wir dort wieder altes Material zugängig sein.
Ich würde mir nicht zumuten, eine Fundstelle als absolut erloschen zu klassifizieren.
Gruß
Uwe
ganomatit:
Hallo Günter,
zum Verständnis der Problematik "Alter Theuerdank". Die Grube wurde im 16 Jh. angelegt und baute auf Reicherze der Hutzone. Diese Erze wurden 1994 von Manfred Groß neu aufgefunden.
Seltene Erze (siehe Beitrag Theuerdank) die lange in Vergessenheit geraten wahren. Jetzt sind die Funde präsent und eine Bereicherung für Kenner der Mineralien von Sankt Andreasberg.
Diese Fundstelle hat eine Aura!
F. Heise
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