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Wie verwittert Zweiglimmergranodiorit????????

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schufi:
Kann mir jemand erklären wie Zweiglimmergranodiorit verwittert? Das gibt doch eher plattige Kiese und Steine, oder?

Uwe Kolitsch:
Ich würde mal vermuten, das hängt ganz von den Verwitterungsbedingungen ab (Eh, pH, T; rezent oder paläo?).

Uwe Kolitsch

Methakos:
Unter Bedingungen wie sie in Deutschland herrschen, sollten die Glimmer und Feldspaete zu Tonmineralen (z.B. Montmorillonit) verwittern. Hellglimmer koennen zuerst zu Feldspat verwittern. Die Quarze bleiben recht ungeschoren.  Die weitergehende Verwitterung der Tonminerale kann zu einem wegfuehren des Si fuehren und der Boden verbackt fast betonhart. Sog. lateritische Boeden.

Um also Kiese und Sande aus dem Gneis zu machen brauchst du am besten eine rein mechanische Verwitterung, z.B. Hitze/Kaelte, erdodierende Fluesse, etc.

Gneis im allgemeinen laesst sich aber entlang der Foliation einigermassen gut spalten.  Oder mit anderen Worten, hier sind die Schwachstellen und bei entsprechender mechanischen Belastung werden sie hier, in der Regel, zu erst brechen. Des weiteren kann hier Wasser am besten eindringen und somit in der Foliation die Verwitterung voran treiben. Jedoch zerbroeselt das Zeug bei chemisch beeinflusster Verwitterung eher und deine Kiese/Sande sind dann nichts als leicht zerbrechbarer Grus.

Es gilt wie immer. Ausnahmen bestaetigen die Regel. :)

Galenit:
Ich weiß garnicht, wo ich dir überall antworten soll, wenn du die frage in jeglichen foren stellst!  :o ::) ;D

schufi:
....tja, das steigert meine Chancen auf eine brauchbare Antwort!

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