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Rauschen bei hoher Vergrößerung

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uwe:
Aus meinen letzten Anfragen geht hervor, daß ich mich seit einiger Zeit bemühe mit meiner Ausrüstung brauchbare Mikroaufnahmen zu machen.

Ich sehe die aufzunehmenden Ebenen über LV auf meinem Bildschirm. Dabei sehe ich bei entsprechend hoher Vergrößerung ein deutlich feststellbares Rauschen. Meine Ausrüstung ist wie folgt audgebaut: Amiscop Mikroobjektiv, Balgengerät, Kamera Nikon D3200 mit LV, Beleuchtung LED-Ring. Das Rauschen ist auch bei völliger Ruhe der Ausrüstung zusehen. Unter Rauschen verstehe ich hier nicht die statische Pixelungenauigkeit bei unterbelichteten Aufnahmen, sondern hier ist auf dem Bildschirm eine recht heftige, gleichmäßige Bewegung zu sehen

Hat jemand eine Idee, woher das Rauschen rühren könnte - Beleuchtung (evtl. zu schwach), Kameraeinstellung oder Fremdstrahlung? Oder hatte jemand schon mal jemand ein derartiges Problem.

Gruß
Uwe

Fabian99:
Hallo,

hast du da ein Beispielbild? Das würde mir helfen.

LG

harzgeist:
Hallo Uwe

Das Problem hatte schon Goethe mit seinen angeblich letzten Worten zum Ausdruck gebracht: "Mehr Licht" soll er auf dem Sterbebett gesagt haben ;D

Die Einstellungen spielen natürlich auch eine Rolle. Die Empfindlichkeit (ISO-Wert) auf den geringst möglichen Wert setzen. Das führt zwangsläufig zu einer höheren Belichtungszeit (wird bei mir von der Kamera errechnet). Die Belichtungsanpassung nehme ich mit dem +/-Eh Parameter vor.

Bei Vibrationen durch den Kamera-Spiegel/Verschluss wirkt sich eine lange Belichtungszeit in der Regel günstig aus, bei externen Vibrationen dagegen negativ.

Übrigens, das live-Bild auf dem PC ist bei meiner Kamera (Olympus EP-1) vesentlich mehr verrauscht als das Sucherbild und die fertige Aufnahme. Deshalb nutze ich nur das Sucherbild, einschließlich der Lupenfunktion.

Softwaremäßig lassen sich Bilder mit dem Programm "Neatimage" erstaunlich gut entrauschen. Die Standardversion ist Freeware. Beim Stacking wirkt es sich günstig aus, wenn alle Bilder vor dem Stacking entrauscht werden. Das ist mit der Standardversion mühsam und geht mit der kostenpflichtigen Maximalversion wesentlich bequemer.

Ich hoffe, das hilft dir erst mal.

Gruß Thomas

uwe:
Ein statisches Beispielbild bildet das Problem nicht ab. Das von mir erkannte Rauschen ist eine oszillieende Änderung bzw. Bewegung im Bild. Auf einer entsprechenden Aufnahme sieht es nur unscharf mit vielen kleinen (nur bei Originalbröße erkennbaren) Bildpunkten aus. Dadurch werden keine scharfen Linien dagestellt.

Uwe

PS.: Ich hatte meine Antwort bereits vor dem Beitrag von Thomas abgeschickt. Stimmt, auf dem Monitor der Kamera oder in Sucher sehen die Einzelbilder wesentlich besser aus. Neatimage habe ich bei den einzelnen Ebenen bereits versucht. Das Ergebnis war schauderhaft, sehr vierle Artefakte.

harzgeist:
Das ist das normale Rauschen. Auf dem PC sieht man es nur besser, da hierfür  anscheinend noch keine Mittelwertbildung erfolgt ist, im Gegensatz zum Sucherbild und zur fertigen Aufnahme.

Thomas

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