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Autor Thema: Ist Sammeln noch zeitgemäß?  (Gelesen 1727 mal)

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Offline calzit

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Ist Sammeln noch zeitgemäß?
« am: 24 Jan 20, 17:17 »
Letztens hörte ich die Aussage von einem Kollegen, dass Sammeln unnötig Zeit und Geld kostet und es anstregend ist, immer zu schauen, was noch fehlt und zu suchen, wo man was preiswert herbekommt. Er wusste bis dahin aber nicht, dass ich überhaupt was sammle. Aber findet Mineralien zum Anschauen interessant und schön, dass sich Menschen für sowas interessieren.

Hallo,
wie ich vor kurzem auch geschrieben schon habe, als auf dem Weihnachtsmarkt Kinder immer an einem Mineralienstand stehen blieben und ein Junge sagte "Steine Papa, Steine, Steine" und ein Wismutstück haben wollte und der Vater ihn am Ärmel zog "Ach du mit deinen bescheuerten Steinen, der Pfeffer liegt nur wieder in der Ecke wie deine anderen Sachen." "Aber nur der Eine hier" "Komm jetzt, für den Mist haben wir keinen Platz."
Ein anderes Kind wollte nur einen roten Alaunkristall von der Matrix haben "Kann man den abmachen?, den der Verkäufer aber nur als Ganzes mit Matrix verkaufen kann und die Eltern ihm Das dann doch gekauft haben.

Gestern holte ich in der Mittagspause ein Päckchen mit schwarzen Fluoriten aus Wölsendorf von der Post ab. Die lagen dann so offen auf dem Küchenpapier auf meinem Tisch. Als meine Kollegin rein kam, dachte sie, dass wären Kuchenstücke und musste zweimal hinschauen. Besagter Kollege dachte auch, das wär was zu Essen. Es dauerte nicht lange, bis sie fragte - was ich vermutete - warum man sowas sammelt und was man mit den Steinen anstellen könnte, als nur hinzustellen und den Staub ab zuwischen "Mir fehlt bei sowas der Sinn und der praktische Nutzen". Tja über letzte Frage habe ich mir nie Gedanken gemacht um ihr da eine plausible Antwort geben zu können, warum ich ausgerechnet Mineralien sammle. Warum sammeln Menschen Dinge, die für andere nutzlos und "bescheuert" erscheinen, wofür bei Manchen sogar Monatsmieten drauf gehen.

Der Rückgang des Sammelns betrifft ja nicht nur naturwissenschaftliche Gebiete und Briefmarken, sondern auch Taschenuhren und Münzen oder Lepidopterologie und Entomologie im Speziellen. Dagegen findet man aber auf Youtube viel mehr Videos über 2.WK Sondler und Sammler, die los ziehen und verrostetet Zeug aus Feldern ausgraben als über Mineraliensammler. Also am Raus gehen und sich Bewegen müssen, um was zu finden, scheint es nicht allein zu liegen. Oder ist olles Wehrmachts Zeug (deswegen wird ja hauptsächlich gesucht) interessanter als Steine, Schmetterlinge und Taschenuhren?

Viele Grüße

Offline wolfi

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Re: Ist Sammeln noch zeitgemäß?
« Antwort #1 am: 24 Jan 20, 17:36 »
Servus,

nun, die Menschen sind halt unterschiedlich. Für die einen sind Steine ein Krampf, für die anderen Briefmarken, Münzen, Wehrmachtsgeraffel oder sonst was.
Wir gehören halt zu den anderen...

Servus + Glück auf
Wolfi

Offline robodoc

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Re: Ist Sammeln noch zeitgemäß?
« Antwort #2 am: 24 Jan 20, 17:44 »
Hallo Mascha,
laß Dich nicht verdrießen, die Sammeltätigkeit selbst ist das Salz in der Suppe; auch wenn es scheinbar gegen den Zeitgeist - und selbst wenn - verstößt, egal, ob Du jetzt selbst im Gelände unterwegs bist oder Dir Stücke, die Du gern zur Ergänzung in Deiner Sammlung hättest, käuflich besorgst. Egal, was Du beruflich machst, Du schöpfst Kraft aus dem Hobby.
Und wenn Du einen gewissen Überstand auf Börsen oder Märkten verkaufst, wirst Du immer auch auf ignorante Menschen stoßen, die unser Sammelgut als unnützen Tand einstufen und auch Gottseidank interessierten Kindern die Materie madig machen wollen - es ist letztendlich Nervensache oder eine Frage der Gelassenheit. Gleiches gilt auch für andere Sammelgebiete - lasst Euch die Sammelfreude nicht nehmen.
In diesem Sinne Glück auf,
Robert

Offline Maibolte

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Re: Ist Sammeln noch zeitgemäß?
« Antwort #3 am: 24 Jan 20, 17:52 »
Ich beantworte deine Frage mit einem Wort: Ja!

Offline calzit

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Re: Ist Sammeln noch zeitgemäß?
« Antwort #4 am: 24 Jan 20, 18:10 »
Guten Tag Wolfi,

es geht nicht um die Grabenkämpfe zwischen Sammlern, sondern, dass ich immer häufiger wahrnehme, dass bei vielen Menschen ihr Herz für nichts mehr schlägt.
Flachbildfernseher, Laptop und I-Phone sind die einzigen Gegenständen, die man bei vielen noch in der Wohnung antrifft und als "Wertgegenstände" haben. Vom Haus und Auto mal abgesehen. (Ich sehe meine Mineralien nicht als Wertanlage. Das wurde ich auch mal gefragt, "wie wertvoll ist das" "und das?" 3 Euro, 14 Euro! "Ich dachte das hat wert? wozu sammelt man das dann?" Ja, für mich! und wertvoller als deine Kerzenlichter aus der Gussmaschine auf dem Regal")

Das einzige was gesammelt wird, sind Geldscheine oder was zu Geldscheinen gemacht werden kann, die dann die Erben bekommen sollen, damit diese sich nicht mehr so anstrengen brauchen, wie die Vorgeneration, die ihr Geld härter erarbeiten musste.
Oder es wird sich Deko Zeug aus China hingestellt (und ständig neu gekauft, wenn sich die Wohnungseinrichtung ändert), wie oben erwähnt, was die Erben auf den Müll werfen werden.

Offline loismin

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Re: Ist Sammeln noch zeitgemäß?
« Antwort #5 am: 24 Jan 20, 18:36 »
Hallo.

Ganz einfache Antwort auf eine ganz einfache Frage !
Für mich ist das immer Zeitgerecht !
Was andere machen oder sagen ist mir nun sowas von wurscht  ;)
Das muß jeder für sich entscheiden !

Loismin

Offline Pcheloyad

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Re: Ist Sammeln noch zeitgemäß?
« Antwort #6 am: 24 Jan 20, 19:33 »
Guten Abend,

@Mascha : Ich schick Dir mal ein paar Links ( per PM )  YT betreffend. Hope you speak english.

Zu Deiner Frage:

Muss ich mit mir ( den ganzen Tag ) klarkommen oder mir Gedanken machen, wie mich die "Anderen" ( Menschen ) sehen oder beurteilen könnten ? 

Da wird der Mensch ja nur noch Irre, bei den möglichen Selbstzweifeln, es "Allem und Jedem" "Recht" machen zu können, weil "Dieses und Jenes" möglichenfalls "Solche und Jene" Konsequenzen hätte.

Aus dieser "Zwangsjacke" habe ich mich so gut es geht befreit. Als Partner und Vater muss ich leider ( ab und an ) wieder in diese "Jacke" schlüpfen, aber bei der Jagd nach Mineralien ist mein Geist FREI !

Das zählt für mich und ist mit Geld nicht zu bezahlen.

Viele Grüße

Marcus


Offline calzit

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Re: Ist Sammeln noch zeitgemäß?
« Antwort #7 am: 24 Jan 20, 20:22 »
Hallo Pcheloyad,

ich habe geantwortet bevor ich das hier las.

Muss ich mit mir ( den ganzen Tag ) klarkommen oder mir Gedanken machen, wie mich die "Anderen" ( Menschen ) sehen oder beurteilen könnten ? 

Da wird der Mensch ja nur noch Irre, bei den möglichen Selbstzweifeln, es "Allem und Jedem" "Recht" machen zu können, weil "Dieses und Jenes" möglichenfalls "Solche und Jene" Konsequenzen hätte.
Das ist in sehr vielen Dingen so. Arbeit, Partnerschaft, Familie, erstes Date und und und. Die meisten Menschen auf der Straße sind leere Hüllen mit einer Maske über dem Gesicht, die so sind wie sie die Anderen gern haben und sehen wollen. Jeder macht sich Gedanken, was der Andere denkt vor allem, wenn es das eigene Familienumfeld betrifft. Ich könnte exemplarische Beispiele aufzeigen, die hier aber nicht das Thema sind. Und würde ich es tun, würde sich das so hingebogen werden, um nicht anzuecken und dem Anderen seinen Frieden zu lassen. Will heißen, man kann Menschen nur in der Praxis auf die Probe stellen und selbst die Menschen, die sich sonst als tolerant und weltoffen bezeichnen, äußern oft Ablehnung und erweißen sich als engstirniger bei der kleinsten gesellschaftlichen Abweichung als der, von dem man es eher erwartet hätte.

Aus dieser "Zwangsjacke" habe ich mich so gut es geht befreit. Als Partner und Vater muss ich leider ( ab und an ) wieder in diese "Jacke" schlüpfen, aber bei der Jagd nach Mineralien ist mein Geist FREI !

Das sagt sehr viel aus, dass Männer in Wahrheit zu Hause doch nicht viel zu melden haben. Ehefrauen verfügen über den zentralen Wohnbereich und Männer ziehen sich entweder ins "Kleine Zimmer" zum Sport gucken oder in die Garage zurück oder in die Natur ;)
Es gibt auch viele andere Zwangsjacken, in der auch du steckst und auch bleiben wirst, der Konformität halber.  Jeder emanzipiert sich nur aus den Ketten, die ihm belastend sind oder wichtig ist, da auszubrechen. Dabei gibt es stärker gesellschaftliche geächtete Zwänge und weniger stark geächtete Zwänge um sich einfacher aus diesen Zwangsjacken zu befreien. Mineralien bzw. Sammeln ist ein nicht so identitätsbehaftetes Gebiet, das man durch Abweichung  auf Ablehnung stößt, oder mit gesellschaftlichen Sanktionen rechnen müsste.




Offline uwe

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twas etwasRe: Ist Sammeln noch zeitgemäß?
« Antwort #8 am: 24 Jan 20, 21:18 »
Wir hatten schon mal eine ähnlich Diskussion. Es gibt eben Menschen, welche das sogenannte "Sammlergen" haben. Die müssen irgend etwas sammeln umglücklich zu sein. Je nach Geldbeutel sammeln diese Menschen Kronenkorken oder Oldtimer. Anderen fehlt dieses Gen und diese können eben nicht verstehen, daß man irgend welche Sachen aufhebt und sich daran erfreut.

Gesammelt wurde schon in historischer Vergangenheit und gesammelt wird auch noch solange es noch Menschen gibt. Allerdings ändern sich Sammelobjekte von Zeit zu Zeit. Im Gegensatz zur Zeit an welcher ich zu sammeln angefangen habe, erlebt das Mineraliensammeln zur Zeit einen boom.

Gruß
Uwe

Offline calzit

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Re: twas etwasRe: Ist Sammeln noch zeitgemäß?
« Antwort #9 am: 24 Jan 20, 21:32 »
Allerdings ändern sich Sammelobjekte von Zeit zu Zeit. Im Gegensatz zur Zeit an welcher ich zu sammeln angefangen habe, erlebt das Mineraliensammeln zur Zeit einen boom.

Gruß
Uwe
Münzen werden heute wenn, dann nur noch  wegen ihres Goldwertes als Geldanlage gekauft und nicht des Sammlerwillens. Das gleiche bei Mineralien. Da erhofft man sich heutzutage mit der 5.000 Euro Smaragdstufe einen Reibach in 40 Jahren zu machen. Dummerweise hängen solche Leute dann bis an ihr Lebensende daran, als dass sie es zu einem realistischen Preis verkaufen würden. Wenn ich etwas verkaufen möchte, weil ich es nicht mehr brauche, dann biete ich es zu einem fairen Preis an, den ein Anderer gewillt ist, zu bezahlen.

Offline Detlef

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Re: Ist Sammeln noch zeitgemäß?
« Antwort #10 am: 24 Jan 20, 21:56 »
Eine Sammelkollegin aus unserer  Wolfsburger Sammelgruppe erhielt von einem Bekannten kürzlich Teile einer alten Sammlung von einem Bekannten in Hagen.
Der Onkel von Ihm war verstorben und die Tante hat die Sammlung noch fünf Jahre aufbewahrt. Der Bekannte der Kollegin wusste das sie Steine sammelt. Die Kollegin sammelt zwar nur Fossilien, dieser Unterschied war ihm jedoch nicht klar.
Da er kein Interesse hatte und er die Sammlung entsorgen sollte, packte er die großen Stufen lose in Plastiktüten und entsorgte die teilweisen vergilbten Sammlungszettel.
Die Kollegin bat uns Mineraliensammlern in der Gruppe bei der Bestimmung der Minerale und der Fundorte zu helfen. Da noch etliche Handstufen, Kleinstufen und Micromounts in Hagen vorhanden waren, holte sie umgehend den Rest dort ab und konnte die Zettel dadurch noch retten.
Anhand der vorliegenden Sammlung konnte ein Sammelprofil des unbekannten Sammlers erstellt werden. Ein Großteil der alpinen Stücke stammt aus der Schwei, gefunden in den 60er und 70er Jahren. Einige Stufen hatten Schilder aufgeklebt. Dadurch war es möglich andere Stufen ohne Begleitzettel zuzuordnen.
Die Alpinsammlung war sehr hochwertig, Viele  Rauchquarz- und Gwindelstufen aus Uri, darunter eine Rosafluoritstufe mit Rauchquarzkristallen. Jedoch waren auch etliche  Stücke aus Östereich dabei. Dadurch konnte man  bei Rauchquarzen ohne Zettel nur Uri als Fundregion nennen. Viele leicht rauchige Stufen und reine Bergkristallstufen, sowie Adular-, Amianth-, Rutil- Eisenrosenstufen konnte man nur die Fundregion Alpen zuordnen. Das schmerzliche ist, dass es sich oft um Schaustufen und Kabinettstücke zwischen 10 und 20 cm handelt.
Ein zweiter Teil der Sammlung bestand aus Siegerland und Ruhrgebietsstufen. Sowie Stufen aus Thüringen und dem Harz und Untertagefunde der Grube Clara. Hier waren zwar die meisten Zettel erhalten, jedoch wurden etliche von den Stufen getrennt bei dem Bekannten aufbewahrt. Beim Zuordnen wurden daher etliche Stücke vertauscht. So wurden Amethystdrusen aus Idar-Oberstein zu Fundstücken aus Niedersachswerfen und Gipskristalle zu Bergkristallen. Meine Sammelkollegin ist haltleider nur in Fossilien und deren Präparation stark.
Besonders schmerzlich war, dass etliche Stücke aus dem Siegerland nicht mehr zugeordnet werden können. Bei vielen vorhandenen Zetteln handelt es sích um erworbene Stücke aus der Sammlung R. Wenck in Ahrendsburg und Hamburg. Bei den beiliegenden Zetteln waren passend dazu etliche in altdeutscher Schreibschrift geschriebene Zettel mit Funddatum aus den 20er bis 60er Jahren.

Leider kann man den verbliebenen unbestimmbaren Rest nur als Flohmarktware verramschen.
Der Trost ist, das viele Stücke in Sammlungen unser Gruppe ein neues Zuhause gefunden haben.

Um jedoch auf das Thema des Threads zurückzukommen ist, dass Gleichgültigkeit mit Unwissenheit gepaart es  oft zur Vernichtung von Kulturgut kommt.

Aus diesem Grund versucht die Wolfsburger VFMG- Gruppe Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und auf den geschichtlichen und naturwissenschaftlichen Wert von Sammlungen aufmerksam zu machen.
Im letzten Jahr haben wir Mineralien und- Fossilien der Region am Tag der offenen Tür der Wolfsburger Entwässerungsbetriebe ausgestellt. Beim Tag der Natur haben wir im letzten August einen Pavillon mit Hilfe des Stadtforstes und Entwässerungsbetrieben mit Mineralien und Fossilien aufgestellt. Kindern haben wir viele Bruchstücke aus Bebertal im Flechtinger Höhenzug verschenkt und waren am Stand regelrecht umlagert.
In diesem Jahr halten wir einen Vortrag in der Familienbildungsstätte der Ev. Kirche und zeigen Sammlungsstücke.
Das Interesse ist vorhanden. jedoch ist es erforderlich das geowissenschaftliche Feedback zu vermitteln. Das kann schon Im Grundschulalter geschehen. Ein Sammelkollege ging mit einer Grundschulklasse und deren Lehrerin im Rahmen des Biologieunterrichtes Fossilien sammeln.
Reine Mineralienbörsen mit viel Laufkundschaft, die auch Glasschmuck kauft, erscheint hier nicht unbedingt geeignet zu sein. Ausnahmen bestätigen hier natütlich die Regel.
Ein auf unserer Börse vorgestellter Meteoritenfund des Braunschweig Meteoriten sowie einen Vortag des Meteoritenspezialisten Rainer Bartoschewitz über Exoterrestrische Gesteine war trotz Pressemitteilungen von weniger als eine Handvoll Leuten besucht.
Mein Vorschlag ist, über Bildungseinrichtungen ein Verständnis unseres Hobbys zu vermitteln, Kindern kleine Stüfchen zu verschenken und gleichzeitig den Eltern hierüber Wissen und deren naturwissenschaftlichen Wert zu zeigen. Zu vermitteln, dass es sich um unwiederbringliche Unikate der Natur handelt.
Ich finde jeder ernsthafte Sammler sollte zu diesem Wissenstransfer beitragen.

Mit freundlichen Gruß
Frank-Detlef Paul

Offline Kluftknacker

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Re: Ist Sammeln noch zeitgemäß?
« Antwort #11 am: 25 Jan 20, 00:31 »
Eine Antwort auf diese Frage kann nur divergent sein - es kommt darauf an, aus welchen Gründen bzw. zu welchem Zweck gesammelt wird. Auch Alter und Reife des Sammelnden spielen eine große Rolle. Kurz: Eine pauschale, alles erschlagende Antwort kann es nicht geben.

Glück auf!

Offline Elisabeth Krischker

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Re: Ist Sammeln noch zeitgemäß?
« Antwort #12 am: 25 Jan 20, 09:02 »
Da Sammeln nie zeitgebunden war und je sein wird (hoffentlich), kann es auch nicht zeitgemäß sein. Sammeln ist per se unabhängig von Moden und Zeitgeschehen, wie wohl es davon beeinflusst werden kann. Die Frage ist irrelevant und so ist es auch die Auseinandersetzung damit.

Glückauf!
Elisabeth

Offline Achat-Amohr

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Re: Ist Sammeln noch zeitgemäß?
« Antwort #13 am: 25 Jan 20, 10:13 »
Elisabeth, ich stimme Ihnen voll und ganz zu, vielen Dank!

Beste Grüße
Armin

Offline calzit

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Re: Ist Sammeln noch zeitgemäß?
« Antwort #14 am: 25 Jan 20, 10:30 »
Da Sammeln nie zeitgebunden war und je sein wird (hoffentlich), kann es auch nicht zeitgemäß sein. Sammeln ist per se unabhängig von Moden und Zeitgeschehen, wie wohl es davon beeinflusst werden kann. Die Frage ist irrelevant und so ist es auch die Auseinandersetzung damit.

Glückauf!
Elisabeth

Hallo,
darum ging es eigentlich gar nicht. Vielleicht hab ich mich unglücklich  ausgedrückt.
Es geht eher darum, wieso die meisten nur noch etwas anschaffen, sofern es irgendeinen praktischen Nutzen hat. Ein Buch geht noch durch. Das kann man lesen.  Ein Gemälde nicht mehr, weil man nicht weiß damit was anzufangen. Das betrifft auch die Mode.  Praktisch quadratisch schlicht.