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Unbekanntes Mineral von der Juliushütte

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Schatten:
Morjen Björn,

die blaue Kuller wird leider nicht leichter bestimmbar.
Lavendulan macht chemisch natürlich Sinn und dass es nicht gelistet ist, bedeutet ja nix  ;)

Die klaren xx sind leider nicht sehr gut erkennbar.
Sind die auf dem unkomprimierten Bild besser zu sehen? Dann lade es doch einfach in deine Bildergalerie im Lexikon ;)
So sieht's aus wie Hemimorphit  ;D...ganz wild geraten.

Gruß
Silvio

Schatten:
 ;D gleiche Idee...nur zu spät von mir gepostet.

Übrigens wirklich schöne Bilder :)

Gruß
Silvio

Kluftknacker:
Ich werfe mal "Rosasit" als Diskussionsfutter in den Raum .... In Paragenese mit Hemimorphit häufig, allerdings in Schlacken mir nicht bekannt

Schatten:
Hallo,

lt. Lex doch recht weit in Schlacken verbreitet.
Ob nun rein visuelle Bestimmungen oder durch Analysen bestätigt weiß ich nicht.

Gruß
Silvio

isbjoern:
Danke für die diversen Tipps und Meinungen. An Rosasit habe ich auch schon gedacht. Sicherlich auch eine Möglichkeit, auch wenn mir in der eher "sulfatsauren" Umgebung (Gips, Spangolith usw.) ein Carbonatmineral nicht so wahrscheinlich erscheint. Andererseits sind das ja ohnehin recht wilde Paragenesen in den Schlacken.


Auch wenn es nicht ganz in den Thread passt, schreibe ich hier ein paar Zeilen zu meiner Fotoausrüstung, weil ich dazu ein paar Rückfragen bekommen habe. Damit kann ich tatsächlich mit recht wenig Mühe solche halbwegs brauchbaren Bilder erzeugen. Für die restlichen 10-20% bis zur Perfektion fehlt mir leider die Zeit, das muss ich im Ruhestand angehen.  ;)

Wesentlicher Bestandteil meiner Ausrüstung ist ein Stativ von Rainer Ernst (stonemaster) mit dem Stackmaster-Rail, eine schon etwas ältere Canon (EOS 600d) mit Balgen und diversen Objektiven und ein selbstgebautes LED-Ringlicht, inspiriert von diesem Artikel von Volker Betz: https://www.mindat.org/article.php/2434/LED+spot+lights+and+dark+field+Illumination+combined
Als Diffusor verwende ich meistens einfach weißes Schreibpapier. Dieses Vorgehen ist sehr hilfreich, um praktisch immer sofort eine zumindest brauchbare Beleuchtung hinzubekommen, ohne mit unendlichem Aufwand einzelne Reflexe auf bestimmte Kristallflächen zu setzen.

Wenn man nicht ganz so viel Geld ausgeben möchte, sind wahrscheinlich der Vertical Stand  und das Rail von wemacro.com die preiswerteste Option:
https://www.wemacro.com/?product_cat=extreme-macro

Zumindest für den niedrigeren Vergrößerungsbereich eignen sich auch relativ kostengünstige Mikroskopobjektive, wie das AmScope 4x "17$" Objektiv, das ausführlich im photomacrography.org Forum oder auch irgendwann schon einmal in diesem Forum beschrieben wurde. Das habe ich für das erste Bild verwendet. Für das zweite habe ich ein Nikon E 10x 0.25 160/- verwendet, das ist beileibe kein Top-Objektiv, aber manchmal bei ebay schon für 20€ zu haben.

Viele Grüße
- Björn

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