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Roselith, Quarz

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Elisabeth K.:
Die typische Ausbildung auf weißem, feinkristallinen, teils in Chalcedon übergehenden Quarz als erste Hohlraumauskleidung spricht für die Grube Daniel als Fundort. Wahrscheinlich rührt die Grubenangabe hier wie anders wo von dem Fakt her, dass die Roselithe von der Grube Daniel auf dem Adam Heber Flachen gefunden wurden. Das ist in dem Buch zu den Typlokalitäten Sachsens nachzulesen. Ich weiß nicht, ob Roselith auf Adam Heber vorkam. Ich kenne ihn nur von Daniel, Siebenschlehen und Rappold.

Glückauf!
Elisabeth

uwe:
Roselith kommt in Schneeberg sicher nicht nur auf den genannten 3 Fundgruben vor. Ich habe z.B. Roselith vom weißen Hirsch mit Orginaletikett von Dr. Carl Hintze. Da dies ein namhafter Mineraloge war, möchte ich seine Bestimmung und Ortsangabe nicht anzweifeln.

Gruß
Uwe

Hrouda:
Ich kann jetzt nicht gleich sehen, wie die Fundortangabe zustande kam (das Stück habe ich vor Jahren bearbeitet und hier eingestellt). Ich kann es erst zu Wochenanfang überprüfen und den Kritikpunkt hier beantworten.

Hrouda:
Ich habe die Stufe überprüft. Es handelt sich um ein Stück aus einer alten Mineraliensammlung einer Schule, für die zahlreiche auch bedeutende Persönlichkeiten Stufen zur Verfügung gestellt haben.
Im entsprechenden Katalog steht eindeutig Adam Heber. Der Stifter war Dr. Moritz Rudolph Ferber (1805-1875), den ich für gewissenhaft und kompetent halte. Daher zweifle ich nicht an der Fundortangabe.

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