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Kieselhölzer aus Russland, Oblast Wolgograd

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oliverOliver:
hallo Andrej,

besten Dank für die Infos!


--- Zitat ---dass es leider typisch ist, dass die Sammler von dort nicht immer gerne ihre Fundstellen verraten.
--- Ende Zitat ---

ja, so in etwa habe ich mir das gedacht - das ist ja nicht nur in Russland so ...  ;D

beste Grüße
oliver

gnoisi:
Ich möchte hier ein Stück Kieselholz im fundfrischen Zustand zeigen, an dem die größten Teredinae-Bohrgänge erkennbar sind, die ich bisher gesehen habe. Diese besitzen am gezeigten Stück max. 30 mm Durchmesser!
Es handelt sich um ein dicotyles Holz des Platanus-Typs aus dem Paläogen etwas südlich von Kamyshin, Oblast Wolgograd.
Marian

oliverOliver:
na das waren aber "fette Viecher"  ;D - wow!

Sargentodoxa:
Hallo
Ähnlich große Bohrgänge kommen gelegentlich in den rheinischen Braunkohle-Tagebauen vor. Sei es in Xyliten oder es wurde die Oberfläche der Kohle direkt angebohrt. 2018 wunderschön im Tgb. Hambach in einer Kohleschicht über eine weite Strecke nachweisbar. Meist sind ja die Gänge nur mit lockeren Sedimenten ausgefüllt, die eine Bergung unmöglich machen, aber in diesem Falle waren zumindest Teile stark verfestigt und man konnte gute Stücke bergen. Neben Teredolites clavatus wurden noch andere Spurenfossilien gefunden. Werner aus der Lausitz

oliverOliver:
Ich glaube mich auch zu erinnern, auch aus Gruben in den "Weinheimer Sanden" bzw. der Alzey-Fm schon limonitisch erhaltene Bohrgänge von ziemlich großen Dimensionen gesehen zu haben - evtl. sogar hier in irgend einem Forumsbeitrag (weiß ich aber nicht mehr genau). Und auch bezüglich der Größe dieser Bohrgang-Verfüllungen bin ich mir nicht mehr sicher - vielleicht täuscht mich auch die Erinnerung ....

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