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Autor Thema: Es stimmt also doch ...  (Gelesen 9896 mal)

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Offline felsenmammut

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Re: Es stimmt also doch ...
« Antwort #30 am: 22 Jun 21, 09:56 »
Glück Auf!

Ich wage leise zu behaupten, dass sich die Abstammungslinien mit der Mopskatze in Beitrag 15 zusammenführen lassen. Desweiteren könnte die These verfolgt werden, dass sich Hyalithosschafwolle aus Staffelit nicht zur Gewebeherstellung eignet, aber damit auch nicht zu den Asbestmineralien gezählt werden muss.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

Offline felsenmammut

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Re: Es stimmt also doch ...
« Antwort #31 am: 29 Aug 21, 01:16 »
Glück Auf!

Jetzt hat mir der Zufall eine Antwort geliefert zu meiner Frage, wie man die Hinterlassenschaften einst von menschlichem Gestaltungsdrang erschaffenen Gegenständen bezeichnet, die Einzug in geologische Prozesse genommen haben.

Für kalkreiche junge Sedimente bei Imbé im Süden Brasiliens hat der Geowissenschaftler Gerson Fernandino den Begriff Antrhopoquinas etabliert. Coquina ist der Name für den bei Imbé weit verbreiteten Kalkstein.

Auf Hawaii werden mit/durch Lava verschmolzener Sand und (einst von Menschen für einen Zweck erschaffene Dinge und dann zurückgelassen als) Müll als "plastiglomerates" bezeichnet. Die Bezeichnung findet auch manchmal Anwendung bei den Rückständen von Lagerfeuern.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

Offline oliverOliver

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Re: Es stimmt also doch ...
« Antwort #32 am: 16 Jan 24, 18:31 »
Und wie man sieht, verwenden sie großteils auch die gleichen Technologien wie wir (sh. z.B. auch AW # 1, 23, etc.) - ihre Landungskapseln lassen sie - in wohlbekannter Weise - an Fallschirmen zu Boden schweben  ;)

Deutschland/Rheinland-Pfalz/Birkenfeld, Landkreis/Baumholder, Verbandsgem./Baumholder/Backesbergermühle/Backesberg Steinbruch
Es stimmt also doch ...
« Letzte Änderung: 16 Jan 24, 18:36 von oliverOliver »

Offline Kainosit

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Re: Es stimmt also doch ...
« Antwort #33 am: 17 Jan 24, 13:39 »
Hallo zusammen,

der Finder Schorsch hat mich gebeten diese Bild hochzuladen und vorzustellen. Er hat das Überbleibseln auf Quarz, in einer vollkommen geschlossenen Druse gefunden. Wahrscheinlich der Rest eines Spinnentiers oder die erste Generation von Außerirdischen?? 

Offline Klaus Schäfer

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Re: Es stimmt also doch ...
« Antwort #34 am: 17 Jan 24, 14:12 »
Hallo Matthias,

Das Überbleibsel ist eine Exuvie (Häutungsrest) einer Milbe. Man erkennt das ganz gut an der vielfachen Gliederung der Extremitäten.
Diese Art von Viechern haben mir schon wiederholt den einen oder anderen Schrecken eingejagt, als sie beim Studium von frisch gefundenen Kristallen unter dem Mikroskop auf dem Stüfchen um die Ecke geschlichen kamen.

Offline Kainosit

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Re: Es stimmt also doch ...
« Antwort #35 am: 17 Jan 24, 14:28 »
Hallo Klaus,

vielen Dank für Deine Nachricht und Bestimmung. Vielleicht meldet sich Schorsch noch, er konnte es sich nicht erklären wie diese Milbe in eine geschlossene Druse kommt.

Herzliche Grüße aus dem Allgäu

Offline smaragd123

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Re: Es stimmt also doch ...
« Antwort #36 am: 17 Jan 24, 16:30 »
Auch vermeintlich geschlossene Drusen können ja kleine Spalten und Risse enthalten, durch die ein so kleines Lebewesen hineinkommen kann.

Grüße Noah

Offline Schorsch

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Re: Es stimmt also doch ...
« Antwort #37 am: 17 Jan 24, 17:08 »
Hallo an alle, ich schreibe jetzt schon zum dritten Mal und jedes mal kommt einer dazwischen. ( wie kommt es dass der Beitrag dann nicht gedruckt wird?)
Danke Klaus für Deine Einschätzung der ich natürlich nicht widersprechen kann. Auch wenn ich selbst nicht an etwas mineralogisches gedacht habe. Die Frage stellt sich wie das Viech in den Hohlraum kommt, zumal der Fund aus einem Stollen kommt und aus einem größeren Verband herausgeschlagen wurde. Ich kenne zur Genüge dünne Pilzfäden oder feine Wurzeln, aber diese eher im Aussenbereich. Auch die komischen Steinläuse sind mir bekannt, diese sehen zwar anders aus, kommen aber recht häufig vor und sind recht flink unterm Mikroskop. Trotzdem, ein interessantes oder zur Abwechslung mal seltenes Fundstück.
Danke auch an Matthias für das Einstellen,
und an alle, LG,
Schorsch

 

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