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Mineralienbilder: Lumineszierende Mineralien

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Lynx:
Monazit

Ein Monazit vom Piz Giübin steht stellvertretend für eine Reihe Mineralien: bei Anregung mit 405nm leuchtet er orange auf. In den Seltenerd-Mineralien wie Monazit, Bastnäsit, Xenotim, Synchysit Parisit und anderen treten verschiedene Seltenerd-Ionen zusammen auf. In manchen Strukturen wie Monazit sind die leichten seltenen Erden (von Ce bis Eu sowie Sc und La) bevorzugt, in anderen wie Xenotim werden die schweren seltenen Erden (Gd-Lu; dazu Y) eher eingebaut. Manche Ionen, wie Sm3+ oder auch Dy3+ und Nd3+ haben ein ganz charakteristisches Anregungs- und Emissionsspektrum. Mit 405nm läßt sich Sm3+ sehr zuverlässig und effizient anregen. Entsprechend findet sich der spektrale Fingerprint durchgängig in diesen Mineralien - es sei denn, die Lumineszenz ist durch irgendeinen Mechanismus gänzlich unterdrückt z.B. durch Eisen-Ionen.

Mineralienbilder: Lumineszierende Mineralien

Lynx:
Scheelit mit Fluorit

Wieder eine Stufe, die sich als schwierig zu fotografieren herausgestellt hat: Scheelit auf Fluorit mit vermutlich Calcit aus China (leider ohne genaueren Fundort). Es leuchten wiederum die typischen seltenen Erden (in Scheelit allen voran Sm3+ und Dy3+) sowie Eu2+ in Fluorit, dazu noch die intrinsische Scheelit-Emission von WO42- bei kurzwelliger Anregung.

Oben: Weisslichtbeleuchtung
Darunter im Uhrzeigersinn von li. oben:
Anregung 405nm - 365nm - 310nm - 275nm

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