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Makroschlitten für Stacking

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Stefan:
Das Auge vermag in dem Minalbereich wohl kaum Einzelbilder mit einer Schärfentiefe von weniger als 0.9 µm zu unterscheiden (Mitutoyo 50x 0.55). Wenn das Bild dann noch auf einem Monitor betrachtet wird der nur einen winzigen Teil des Bildes in voller Auflösung zeigen kann, ist das Auge vollends planlos bei dem Pixelmix.

Für mich unbestritten, wenn die Mechanik die Drehung nicht unmittelbar umsetzen kann wird es zu "Sprüngen" kommen an denen mehrere Steps entladen werden.

Vorausgesetzt die Mechanik und auch die Optik kann das Umsetzen sind die kleineren Abstände zwingend um überlagernd stacken zu können. Wenn die Technik das nicht hergibt, was in dem Auflösungsbereich hoch wahrscheinlich ist, bringen die geringeren Abstände vermutlich nichts. Das wäre so wie durch eine Milchglasscheibe 100 Bilder zu machen und zu hoffen ein scharfes Bild zu erhalten.

Fabian99:
Hallo Stefan,

daher wird in dem Bereich mit Luftlagern, optischen Encodern etc gearbeitet. Jede Mechanik macht einen Slip-Stick bei der Bewegung, vergleichbar mit den tektonischen Platten und dem Erdbeben. Das ist die Mechanik und durch das Spiel kommen noch weitere Effekte.

Dann kommt die optische Auflösung. Du hast eine laterale Auflösung in der Bildebene - die liegt irgendwo bei grob bei einer Wellenlänge, nehmen wir 0,6µm als kleinste Auflösung. Aber das Fokusellipsoid ist in der Regel etwa 3x länger ans breit.

wenn du dir
https://de.wikipedia.org/wiki/Aufl%C3%B6sung_(Mikroskopie)#/media/Datei:RayleighCriterion.svg
anschaust, die jetzt in der xy-Ebene dargestellt ist, aber auch so für die z-Richtugn gilt, ist eine Verschiebung kleiner als 1µm bis 2µm rechnerisch wirkungslos. Was da zum tragen kommt ist vermutlich eher ein "oversampling"-Effekt, wie ihn Josef beschreibt.

und nicht zuletzt das Marcel sagte: Es kommt darauf an, was daraus gemacht wird!
In diese Richtung sollte auch meine Aussage gehen: eine Kette ist so stark wie das schwächste Glied, und mit der theoretischen Auflösung im sub-µm Bereich ist die Optik mit einigen µm und die Umsetzung in die reale Mechanik eher das Problem. Da lohnt der Invest/die Arbeit.

LG + schönes WE

Stefan:
Also 2µm sehe ich bei meinem 20x Objektiv deutlich von Bild zu Bild. Auch 1µm würde ich noch gut unterscheiden können. Da ich meine Bilder sofort und während des Stacks am PC sehe, ist auf dem 40 Zoll, 4k Monitor schon merklich die Verschiebung der Schärfenebene erkennbar. Darunter wird es eng. Mit einem 50x Objektiv habe ich das noch nicht getestet. Die Frage die sich mir eher aufdrängt ist, ob die Bildinformation im Fokus wirklich noch sinnvoll ist oder das "Schärfeband" nicht auch nur eher schwammig ist.

zampano:
So, der Anfang ist gemacht.
Habe erst mal einen Tubus, das Raynox 150 und ein Mikroskopobjektiv (4x, unendlich, Noname?) gekauft, alles zusammen bei Mkjzz für 289,-. Was auf jeden Fall sehr positiv bei der Firma war, dass ich direkt nach der Bestellung noch eine Beratung bekam, weil ich eine fragwürdige Kombination bestellte, bis spät nachts und am nächsten Morgen ging die Ware schon raus. Klasse Service.

Ein superschweres Laborstativ hatte ich noch rumfliegen, das dient jetzt als manueller Hubtisch. Liefere auch bald Fotos nach, sobald die Beleuchtung steht

zampano:
Den Rest des Posts hat es geschluckt...

Die nächste Ausbaustufe wäre der Schlitten. Wenn das Stativ nicht gut genug ist, dann auch ein Tripod von Stonemaster.

Die dritte Stufe dann eine neue Kamera...

Die Frage, die ich noch hätte:
Hat den jemand einen Schlitten von Mkjzz und kann seine Erfahrungen berichten?

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