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Autor Thema: Makroschlitten für Stacking  (Gelesen 2992 mal)

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Offline Matthias Reinhardt

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Re: Makroschlitten für Stacking
« Antwort #60 am: 28 Jun 20, 23:29 »
Hallo,
ich vergaß zu erwähnen das die Zahlen auf den Etiketten die Vergrößerungen von den einzelnen Mitutoyo Objektiven sind.

Gruß
Matthias

Offline zampano

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Re: Makroschlitten für Stacking
« Antwort #61 am: 29 Jun 20, 00:02 »
Hallo Nino,
einen Tipp möchte ich Dir gerne geben. Ich mache das so, das ich die Mineralien die ich gerne Fotografiere möchte einmal unter dem Bino nach Bildbreiten bzw. Objektive vorsortiere. Damit vermeide ich ein ständiges auf und abschrauben am Balgen.

An Vorsortierung dachte ich natürlich auch, aber nicht daran, dass man vorher einen Zettel drauf peppt mit den Vergrößerungen.
Weißt du das denn immer so ganz genau? Bei dir wahrscheinlich genügend Erfahrung ;-)

@Marcel
Das mit dem zweiten, variablen Tubus für die endlichen Objektive halte ich für die pragmatischte und günstigste Lösung.
Zusammen mit Matthias' Vorgehen dürfte das schnell genug gehen.

Danke euch beiden!
Jetzt fehlt nur noch die passende Hardware... :P


Online Josef 84,55

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Re: Makroschlitten für Stacking
« Antwort #62 am: 29 Jun 20, 07:53 »
Hallo,

wenn man öfters die Objektive wechselt ist zur Bestimmung der Bildbreite ist ein Objektmikrometer hilfreich. Die gibt es z.B. bei eBay für 8€ aus China (Nr.264735941242).

Bei den niedrig vergrößernden Objektiven ist es auch bei den teuren nicht immer so, dass sie bis in die Ecken ein gutes Bild liefern. Bei mir hat hier das Lomo 3.7/0.11 das Nikon CFI60 4x/0.10 WD30 abgelöst. Wie man in den Photoforen liest, bringt das Amscsope 4x auch ganz gute Ergebnisse.

Ab 10x wird der Arbeitsabstand ein wichtiger Faktor. Objektive mit großen Arbeitsabstand (Bezeichnungen LD, LWD, ELWD, SLWD...) fallen durch die besonders große Frontlinse auf. Die Größe des Kegels des eingefangenen Lichts, bestimmt das physikalisch mögliche Auflösungsvermögen (>Apertur NA).

Die alten Leitz-Objektive kann ich nicht empfehlen da sie starke Farbsäume zeigen (z.B. L25/0.40 170?/0). Das wurde mit den Okularen korrigiert, die ja im Fotoaufbau fehlen.

Ich habe gute Erfahrungen mit Nikon, Olympus, Optem und natürlich Mitutoyo. Bei den gebrauchten Mitutoyos gibt es aber auch gute und schlechte. Wie man liest, können sie sich durch eine Erschütterung dejustieren und zeigen dann Bildfehler. Mein 50x Mitutoyo zeigt z.B. an Kontrastkanten Doppellinien.

Grüße Josef

Offline Matthias Reinhardt

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Re: Makroschlitten für Stacking
« Antwort #63 am: 29 Jun 20, 09:07 »
Hallo Nino,
ja das weiß ich genau. Aus dem Grund weil ich früher nur über das Bino fotografiert habe.

schöne Grüße
Matthias  :D

Offline zampano

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Re: Makroschlitten für Stacking
« Antwort #64 am: 01 Jul 20, 11:35 »
Nach euren Empfehlungen zu den Objektiven konnte ich bei eBay gleich 8 Stück auf einmal in einer Auktion ergattern:
CARL ZEISS JENA  10/0,30
CARL ZEISS JENA 20/0,40
CARL ZEISS JENA 3,2/0,10 160
LOMO 40/0,65 Ph
LOMO 90/1,25
LEITZ 100/1,30 Öl mit Stellring
ZEISS WEST 10/0,22 160
PZO 5/0,15

Alle zusammen für 52 Euro...

Sind noch nicht da, bin aber sehr gespannt ;-)
« Letzte Änderung: 01 Jul 20, 16:13 von zampano »

Offline zampano

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Re: Makroschlitten für Stacking
« Antwort #65 am: 09 Jul 20, 19:06 »
Mein erstes Bild mit einem elektrischen Makroschlitten  :) :) :)
Ihr werdet wahrscheinlich gähnen aber für mich war es wie Weihnachten!

Und ihr alle seid schuld, dass ich jetzt nicht nur NICHT spare, sondern erst recht Blut geleckt habe und aufrüste  :P

Autunit von der Grube Roland in Wölsendorf, Bildbreite 5 mm (so schöne Kristalle sind bisher noch gar nicht im Atlas als Foto drin, fällt mir auf...)

Offline palpatine

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Re: Makroschlitten für Stacking
« Antwort #66 am: 09 Jul 20, 20:06 »
Hallo Nino,

das sieht doch schon sehr gut aus. Mit welchem Objektiv hast du den Autunit fotografiert? Wieviel Stacks? Mach mal ein Bild von deinem Stackingaufbau, würde mich interessieren.

Viele Grüße
Marcel

Offline zampano

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Re: Makroschlitten für Stacking
« Antwort #67 am: 09 Jul 20, 20:26 »
Hi Marcel!

"Aufbau" ist stark übertrieben ;-)
Bisher habe ich nur den Schlitten von MKJZZ, den QOOL Rail 250 (mit upgraded Nema 23 0.9 degree bi-polar step motor (400 steps/turn)), von denen auch ein NoName Mikroskopobjektiv (unendlich, 4x/0.10 https://www.mjkzz.de/collections/generic/products/generic-4x-plan-infinite-microscope-objective?variant=12199849132147), was allerdings ziemlich gut zu sein scheint. Kann ich insofern schon sagen, als das ich ja 8 andere Objektive zum Vergleich habe (naja, nur drei in dem Vergrößerungsbereich).

Und dann noch den Tubus mit Fixierung. Auf alles andere warte ich noch, v.a. das Stativ, bisher ist es eine Frickelei, eine Stufe aus der Horizontalen zu fotografieren. Weiß nicht, ob der Aufbau schon interessant ist... ;-)

Das Bild besteht aus 14 Stacks. Aufgenommen mit einer antiken Canon 600D und in Helicon mit Methode B berechnet.
Dann noch kurz in IrfanView minimal optimiert, sonst keine weiteren Nachbearbeitungen.

Und im August kommt dann (zusätzlich!) noch der Stackmaster inkl. Stacktripod ST-1-2S-800  ;D

Bisheriger "Aufbau" (hüst, räusper...):
« Letzte Änderung: 09 Jul 20, 20:32 von zampano »

Online Josef 84,55

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Re: Makroschlitten für Stacking
« Antwort #68 am: 09 Jul 20, 22:58 »
Hallo Nino,

wie sicher bist Du, dass es Autunit von der Grube Roland ist?
Könnte es auch einen Saléeit von der Grube Christa, Großschloppen sein?

Grüße Josef

Offline zampano

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Re: Makroschlitten für Stacking
« Antwort #69 am: 09 Jul 20, 23:51 »
Oha.
Ich würde sagen, noch unsicherer als derjenige, von dem ich vor Jahren ein Lot U-Mineralien aus Wölsendorf gekauft hatte ;-)
Anbei Fotos vom Originalstück auf die Schnelle mit dem Handy geschossen. Die Etiketten sagen Roland.
Da ich aber kein Kenner des Reviers bin habe ich mir mal auf deine Frage hin die Bilder vom Saleeit aus der Christa angeschaut.
Tja, sieht sehr ähnlich aus.

Also entweder falsch beschriftet oder aber es kommt auch so in der Grube Roland vor.
Sieht wohl nach einer nötigen Analyse aus...


Online Josef 84,55

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Re: Makroschlitten für Stacking
« Antwort #70 am: 10 Jul 20, 07:21 »
Hallo Nino,

die geringere Symmetrie (Streifung) und die Farbe sind schon typisch für Saléeit und die Matrix passt auch für die Grube Christa.
Eine EDX würde zeigen ob Magnesium, Calcium oder Barium drin sind, aber die geringe Unsicherheit wegen dem Fundort kann keine normale Analyse beseitigen.

Saléeit nicht zu trocken lagern, mir ist schon einer zu bröseln zerfallen weil ich ihn bei 20% Luftfeuchtigkeit und wechselnden Temperaturen (Heizungsraum) gelagert habe.

Grüße Josef

Offline zampano

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Re: Makroschlitten für Stacking
« Antwort #71 am: 10 Jul 20, 10:42 »
Immerhin könnte man bei einer positiven Analyse auf Saleeit Roland ziemlich sicher ausschließen, denn dort würde es bisher nicht gefunden.

 

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