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Calcit

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skibbo:
Hallo Volkmar,

könntest du bitte ein paar Beispiele nennen oder ist die Diskussion mit diesem Statement nun beendet?
Ich denke diese bauchigen, transparenten, gelben Kristalle, die ineinander verwachsen bzw. verzwillingt sind, dürften von nicht allzu vielen Stellen weltweit bekannt sein. Evtl. noch aus dem Dekkan Trapp? "Viele" andere Fundstellen fallen, zumindest mir, dazu nicht ein.
Ich bin neugierig welche Möglichkeiten noch infrage kommen.

Grüsse
Stefan



stoanklopfer:
Hallo Stefan,

mit meinem Statement will ich nur zum Ausdruck bringen, dass gerade bei einem Allerweltsmineral wie Calcit (mit den meisten unterschiedlichen Habiti) so eine Ansage sehr gewagt ist. In früheren Threads zu Fragen der Calcitherkunft wurde genau auf dieses Problem immer wieder hingewiesen!
Ich habe derartige Calcite von Fundorten von chinesischen Fundorten selbst aufgesammelt. Sehr ähnliche habe ich auch von Tiroler Fundorten. Sicher, die Matrix kann eventuell eine genauere Eingrenzung zulassen, aber von dieser ist auf dem Foto nicht viel zu sehen. Zu Deinen angesprochenen Calciten aus dem "Dekkan-Trapp" kann ich mir vorstellen, dass aus anderen Basaltvorkommen (Nord-, Südamerika etc.) genauso welche vorliegen können.
Bei einem Mineral wie Calcit ist es noch eher möglich zu sagen, wo es NICHT herkommt, als zu sagen von welchem genauen Fundort.

Grüsse
Volkmar

jkstar:
Guten Morgen, hier ein Foto eines Stückes aus Rudny, Hier kann man auch die Oberseite der Matrix mit dem diskutierten Stück vergleichen.

Viele Grüße
Julian

stoanklopfer:
Guten Morgen, Julian,

ich gebe zu, dass die Ähnlichkeit durchaus gegeben ist. Nur von der Matrix ist immer noch nicht viel zu sehen, nur kleine Calcite, die offenbar deren Oberfläche überwachsen. Ich persönlich möchte nicht beurteilen, woher das fragliche Stück kommt (nur, woher es höchstwahrscheinlich nicht kommt), aber gerade bei Calcit ist auch bei einer Ähnlichkeit ein großes Fragezeichen angebracht.

Volkmar

skibbo:
Hallo Julian und Volkmar,

ich bin ebenfalls der Meinung, dass dieses Stück besser unter Rudny als der Sweetwater Mine aufgehoben ist. Allerdings hat Volkmar recht, man sollte nicht die eigene Unwissenheit ignorieren. Ich kenne keinen der von Volkmar genannten Funde, daher schlage ich vor zumindest die Verlinkung zur Sweetwater Mine zu entfernen. Gegen den indischen Basalt spricht das sichtbare Sulfid in der Matrix. 
Möglicherweise ist das besagte Stück in Andreas Sammlung gelandet und er kann weitere Informationen zur Verfügung stellen?

Schönen Sonntag,
Stefan

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